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Bobingen

30.12.2018

Rekorde und ein Christkind in den Wertachkliniken

Am 24. Dezember kam der kleine Theodor in der Wertachklinik Bobingen auf die Welt. Nachdem er sich einige Stunden Zeit gelassen hatte, freuen sich über die schöne Weihnachtsüberraschung (von links) Vater Florian Pfisterer, Mutter Melissa Böhner, der Gynäkologe Dr. Oktavian Duma, die Hebammenschülerin Cennet Dönmez und Hebamme Birgit Hegen.
Bild: Celine Gubig

Plus In der Bobinger Geburtshilfestation der Wertachkliniken gibt es dieses Jahr mehr als 400 Geburten. Was hinter dem Anstieg steckt und wer das „Christkind“ 2018 ist.

Das Christkind in der Wertachklinik Bobingen heißt dieses Jahr Theodor und hat am 24. Dezember um 14.37 Uhr das Licht der Welt erblickt. Er war das 403. Baby in diesem Jahr. So viele Kinder hat es in Bobingen seit mindestens zehn Jahren nicht mehr gegeben, erinnert sich Birgit Hegen, die Sprecherin der Hebammen, die auch bei Theodors Geburt dabei war.

Insgesamt werden im Jahr 2018 wohl rund 410 Babys auf die Welt kommen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Geburten in der Wertachklinik Bobingen kontinuierlich angestiegen. Aber dieses Jahr ist der Zuwachs besonders groß, von 325 Neugeborenen im Jahr 2017 auf mehr als 400 in 2018. Das sind rund 25 Prozent.

Schließung der Schwabmünchner Geburtshilfe ist ein Grund für den Geburtenanstieg in Bobingen

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Geburtshilfe in Schwabmünchen im Mai geschlossen wurde. Aber die Zahlen machen auch klar, dass nicht alle werdenden Mütter automatisch von Schwabmünchen nach Bobingen gegangen sind. Anderenfalls wäre der Zuwachs in Bobingen größer. Außerdem verzeichnete die Geburtsstation in Bobingen im Januar mit 31 Geburten bereits eine Steigerung im Vergleich zu 29 Kindern im Vorjahr. Und zu dieser Zeit war die Geburtshilfe in Schwabmünchen noch aktiv.

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Melissa Böhner, die Mutter der kleinen Weihnachtsüberraschung namens Theodor, kennt ihren eigenen Grund: „Wichtig war für mich, dass die Wertachkliniken wohnortnah sind. Außerdem hatte ich vorher nur gutes über diese Geburtshilfestation gehört, und das kann ich nun bestätigen“, erklärt sie: „Bereits beim Geburtsvorbereitungskurs hat man gemerkt, dass die Hebammen super sind. Ich kann die Geburtshilfe der Wertachklinik Bobingen nur weiterempfehlen.“ Damit bestätigt sie den Eindruck der Hebammen. Diese glauben, dass sich immer mehr Frauen für ein kleines, familiäres Krankenhaus wie die Wertachkliniken entscheiden und die gute, individuelle Begleitung durch die Hebammen in Bobingen sehr zu schätzen wissen.

52 Kinder in einem Monat

Besonders heiß her ginge es in der Geburtshilfe der Wertachklinik im August, nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen. Hebamme Julia Hagedorn erinnert sich an wenig Schlaf und viel Arbeit: Ganze 52 Kinder verzeichnet das Geburtenbuch, ein neuer Monatsrekord.

Im November kam dann mit der kleinen Mei das 17000ste Baby seit Beginn der Aufzeichnungen der Geburten im Krankenhaus Bobingen auf die Welt. Die 400er-Marke dieses Jahres wurde am 23. Dezember geknackt, also einen Tag vor Heiligabend.

Das ist natürlich bei aller Freude auch viel Arbeit für die Hebammen. Aber das Team in Bobingen ist stark und hält zusammen. Zudem schaffen sie es trotz Hebammenmangels immer wieder, Weggänge rechtzeitig neu zu besetzen. Thea Holstein leistet beispielsweise bereits seit Dezember regelmäßig ihre Dienste in der Wertachklinik, um Susanne Britsch zu ersetzen, die im kommenden Februar in Mutterschutz geht.

Weitere Unterstützung bekommen die Hebammen in Bobingen aufgrund einer Kooperation mit der zukünftigen Uniklinik Augsburg immer wieder durch Hebammenschülerinnen.

Außerdem nimmt die Zahl der Praktikumsbewerbungen zu. Die Bobinger Hebammen hoffen deshalb, dass es auch in Zukunft viele gut ausgebildete Hebammen geben wird und freuen sich auf weitere Kinder.

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