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Oberschönenfeld

10.12.2019

Weihnachtsstimmung pur am Kloster

Stimmungsvoll mit vielen Lichtern ist der Weihnachtsmarkt im Klosterhof von Oberschönenfeld vor allem in den Abendstunden wie im vorigen Jahr. 
Foto: Marcus Merk

Heimisches Kunsthandwerk, Süßes und Herzhaftes aus der schwäbischen Küche, volksmusikalische Konzerte und viele Mitmachaktionen für die ganze Familie gibt es drei Tage lang im Museum Oberschönenfeld.

Die vorweihnachtliche Atmosphäre des Oberschönenfelder Weihnachtsmarktes auf dem Areal der 800 Jahre alten Klosteranlage ist einzigartig. Der Bezirk Schwaben veranstaltet den Markt seit vielen Jahren auf dem ehemaligen Wirtschaftshof der ältesten bestehenden deutschen Zisterzienserinnenabtei. Der dreitägige Markt wird heuer am Freitag, 13. Dezember, um 16.30 Uhr von Bezirkstagspräsident Martin Sailer eröffnet.

Auch an den beiden darauffolgenden Tagen, Samstag und Sonntag, 14. und 15. Dezember, haben die Besucher jeweils ab 12 Uhr bis in die Abendstunden Gelegenheit, das besondere Ambiente in Oberschönenfeld zu genießen.

„Alle Jahre wieder“ weckt das Angebot der Kunsthandwerker vom Ries bis ins Allgäu die Vorfreude auf das Weihnachtsfest und beschert großen und kleinen Besuchern leuchtende Augen. Neben Vorführungen ihres Könnens bieten die Handwerker traditionsreiches Schaffen aus Holz, Glas, Keramik, Metall und Textil für individuelle Geschenkideen an.

Für das leibliche Wohl sorgt eine große Auswahl an süßem und herzhaftem Naschwerk aus der schwäbischen Weihnachtsküche. Frisch geschlagene Christbäume aus ihren Wäldern verkaufen die Bayerischen Staatsforsten. Über die Dauer des Marktes begleiten mehrere weihnachtliche Konzerte auf dem Gelände das Warten aufs Christkind, und auch der Nikolaus schaut an den Nachmittagen vorbei.

Ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm für die ganze Familie bietet am Samstag und Sonntag die Gelegenheit zum Bummeln, Genießen und Mitmachen. So steht eine „Winterlicht-Werkstatt“ offen, im Naturpark-Haus gibt es eine Kreativ-Werkstatt für die Kinder, die zudem beim Walderlebniszentrum lernen, wie sie ihren eigenen Weihnachtsbaum schlagen können. Und natürlich wird auch eine Adventsgeschichte vorgelesen.

Auch für Erwachsene bietet der Markt ein abwechslungsreiches Programm: So kann man an einer Kirchenführung mit Wolfgang Wallenta teilnehmen oder der Orgelmusik von Stefan Poloczek in der Abteikirche lauschen. Als Höhepunkt wird ein gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern in der Schwäbischen Galerie angeboten. Der offene Chor unter Leitung von Margit Egge und Anton Schmid findet am Samstag, 14. Dezember, ab 18 Uhr statt. Wer nicht selber singen will, den unterhalten die Schmuttertaler Musikanten am Weihnachtsbaum.

Während des Weihnachtsmarktes sind auch das Museum und die weiteren Häuser auf dem Gelände bei freiem Eintritt geöffnet. Im Volkskundemuseum ist unter anderem die Ausstellung „Heimatlich und orientalisch – Krippen berühren Herzen“ zu sehen.

Ölbilder von Jan Walter Junghanss“ zeigt die Schwäbische Galerie, das Naturpark-Haus die „Farben des Naturparks und der Westlichen Wälder“ und im Staudenhaus ist die prächtige Krippe von Heinz Schubert zu bewundern. Kostenlose Teilnahmekarten für das gesamte Begleitprogramm sind am Stand des Bezirks Schwaben erhältlich. Für die Anfahrt gibt es einen kostenlosen Bahnhofsshuttle, und die Staudenbahn fährt am Samstag.

Autofahrer können auf dem Klosterareal parken. Der Shuttlebus fährt zusätzlich zum Linienverkehr der AVV-Busse über die Bahnhöfe Gessertshausen und Margertshausen zum Kloster.

Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes sind am Freitag, 13. Dezember, von 16 bis 20 Uhr, Samstag, 14. Dezember, von 12 bis 20 Uhr, und Sonntag, 15. Dezember, von 12 bis 19 Uhr.

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