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Lechfeld

11.08.2020

Wo Menschen auf dem Lechfeld Unterstützung finden

Das Redaktionsteam und die Gemeindevertreter präsentieren die neue Informationsbroschüre der Nachbarschaftshilfen Lechfeld.
Bild: Hieronymus Schneider

Plus Ehrenamtliche der Lechfeldgemeinden haben eine Infobroschüre erstellt. Das Heft listet wichtige Anlaufstellen auf und soll Menschen in Notlagen schnell einen Überblick geben.

Wer hilft bei der Pflege von Angehörigen? Wie lässt sich der Seniorenfahrdienst nutzen? Wo werden Eltern bei Erziehungsproblemen beraten? Auf solche Fragen sollen Menschen auf dem Lechfeld künftig schnell eine Antwort finden.

In einer neuen Info-Broschüre haben Ehrenamtliche die wichtigsten Adressen und Kontaktdaten zu Einrichtungen und Diensten vor Ort gesammelt. In dem Heft sind unter anderem Ärzte, Pflegedienste, Apotheken mit Lieferdienst oder Beratungsstellen für Familien und Menschen mit Behinderung aufgelistet.

Infoheft soll Menschen in Notlagen einen schnellen Überblick geben

Die Broschüre ist das neueste Gemeinschaftswerk des Sozialraumprojekts „Wir daheim auf dem Lechfeld“. Vor dem Untermeitinger Rathaus wurde sie nun vom verantwortlichen Redaktionsteam vorgestellt. Mit dabei waren auch die Bürgermeister Simon Schropp und Rudolf Schneider sowie Vertreter aller Lechfeldgemeinden.

Die 53 Seiten starke Informationsbroschüre wurde von der Bürgergemeinschaft Lechfeld erstellt und soll Menschen in Notlagen einen schnellen Überblick über wichtige Anlaufstellen verschaffen. In fünf Abschnitten werden Einrichtungen für Gesundheit und Pflege, Hilfsangebote wie Fahr- und Lieferdienste sowie Beratungsstellen für verschiedene Zielgruppen aufgelistet.

Das Heft enthält zudem Hinweise auf Betriebe, die nützliche Dienstleistungen anbieten, sammelt verschiedene Angebote für Senioren und listet alle Institutionen auf dem Lechfeld mit ihren Erreichbarkeiten und Öffnungszeiten auf.

Eineinhalb Jahre haben Ehrenamtliche an dem Heft gearbeitet

Die Zusammenstellung ist ein Projekt von Bürgern für Bürger und wurde im Rahmen des Sozialraumprojekts „Wir daheim auf dem Lechfeld“ initiiert. Dieses haben die Gemeinden Graben, Kleinaitingen, Klosterlechfeld, Obermeitingen und Untermeitingen sowie der Caritasverband für die Diözese bereits im Augsburg 2013 auf den Weg gebracht.

Mit „Wir daheim auf dem Lechfeld“ soll das soziale Miteinander gestärkt und das ehrenamtliche Engagement gefördert werden.

Das Sozialraumprojekt, das mit EU-Geldern gefördert und aus Eigenmitteln der teilnehmenden Gemeinden finanziert wird, geht auf die Vorgängerinitiative „Wir daheim in Graben“ zurück. Die Arbeitsgruppe Graben hatte bereits vor einigen Jahren eine ähnliche Broschüre erstellt. Zahlreiche Ehrenamtliche haben diese nun überarbeitet, aktualisiert und auf die Bedürfnisse aller beteiligten Lechfeldgemeinden angepasst.

Eineinhalb Jahre haben die Freiwilligen daran gearbeitet. Herausgeber der Broschüre ist die Gemeinde Graben. Dort hatte Karina Pade vom Helferpool die professionelle Gestaltung in den Händen. Im Redaktionsteam arbeiteten alle ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfen unter der Koordination von Laura Eder vom Caritasverband Schwabmünchen zusammen.

Info-Broschüre liegt in Rathäusern und Geschäften aus

Aus Graben waren Heidi Egerer, Silvia Seifert, Georg Hengge, Gilbert Sailer, Elisabeth Ubl-Gutzer, Gerda Schwedler und Brigitte Weiser beteiligt. In Untermeitingen wirkten Manfred Salz, Ingrid Ziegler und Stefania Wiesner mit. Engagiert haben sich außerdem Katharina Mautsch aus Lagerlechfeld, Brigitte Rid in Obermeitingen und Willi Walch in Klosterlechfeld.

Nach einem kurzen Sektempfang vor dem Untermeitinger Rathaus schwärmten die Mitarbeiter aus, um die ersten 1000 Exemplare der Info-Broschüre in ihren Gemeinden unter die Leute zu bringen.

Die gedruckten Exemplare liegen nun in den Rathäusern und in verschiedenen Geschäften aus. Online kann die Broschüre als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.

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