18.04.2019

Wo Spenden ankommen

Pater Maurus Blommer, Abt Romain Botta und Siegfried Hertlen freuen sich auf den baldigen Start des Brunnenbaus in Togo. Foto: S. Hertlen

Brunnenbauer treffen Abt aus Togo

Der Königsbrunner Verein „KfBiA – Königsbrunn fördert Brunnenbau in Afrika“ hatte in St. Ottilien ein Abstimmungsgespräch mit Abt Romain Botta aus Togo und Pater Maurus Blommer (OSB) von der Erzabtei St. Ottilien.

Abt Romain Botta steht dem Kloster von Agbang vor, war auf Arbeitsbesuch in St. Ottilien und nutzte die Gelegenheit, mit dem Vorstand von KfBiA Details in Sachen Brunnenbau in Togo zu besprechen. Nachdem die erste Brunnenförderung für das Dorf Lassa-Lao in der Nähe von Kara im Nordosten von Togo beschlossen und finanziell abgesichert ist, wurden noch Punkte wie Baubeginn, Baudurchführung, Rechnungslegung und Nachhaltigkeit nach Brunnenfertigstellung besprochen.

Die Firma, die mit dem Geld aus Königsbrunn den Brunnen gräbt, hat in Togo einen guten Namen. Ihre Projekte existieren teilweise schon über zehn bis 15 Jahre. Erhält ein Dorf einen neuen Brunnen, werden Dorfverantwortliche benannt, die sich um die Aufrechterhaltung kümmern und auf ihren Namen ein Konto eröffnen. Auf dieses Konto wird in der Regel sofort nach der Brunnenübergabe pro Familie ein Euro Wassergeld je Monat eingezahlt. Damit werden Gelder angespart, die für eventuelle Reparaturen verwendet werden können, sodass für den geförderten Brunnen nicht weitere Spenden gebraucht werden. Siegfried Hertlen, Vorsitzender von KfBiA, ist nach dem Abstimmungsgespräch sehr zuversichtlich, dass der Brunnenförderprozess in Togo reibungslos verlaufen wird. Dieses gute Gefühl wolle man den Mitgliedern oder Spendern vermitteln. (AZ)

zum Förder- prozess bei KfBiA können gerne direkt an Siegfried Hertlen unter 08231/88918 gerichtet werden.

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