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Versammlung

11.06.2019

Beim TSV Mittelneufnach geht eine Ära zu Ende

Jürgen Vogg (re.) und Thomas Seehuber (li.) bedankten sich bei Andreas Hedrich (2.v.l.) und Klaus Erlinger (2.v.r) mit zwei TSV-Feuerschalen.
Bild: Marcus Angele

Andreas Hedrich und Klaus Erlinger scheiden nach zwölf erfolgreichen Jahren beim TSV Mittelneufnach aus dem Vorstand aus. Wer ihre Nachfolger sind.

Neue Gesichter in der Vorstandschaft des TSV Mittelneufnach: Bei der Generalversammlung wurden Jürgen Vogg und Thomas Seehuber an die Spitze gewählt und werden künftig die Geschicke des Sportvereins lenken. Kassierer Andreas Treutwein durfte bei seinem Bericht noch eine ganz besonders erfreuliche Nachricht verkünden: Seit Februar 2019 ist der TSV Mittelneufnach schuldenfrei.

„Wenn du da vorne stehst, dann denkst du dir jedes Mal wieder: Herrschaft, wie die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr vorbei“, begrüßte lächelnd der Vorsitzende Andreas Hedrich die Mitglieder im Sportheim Mittelneufnach. Er konnte erneut auf ein erfolgreiches Jahr seines TSV zurückblicken und führte kurz die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr auf. Neben dem normalen Fußball- und Gymnastikbetrieb investiert der Verein viel Mühe und Zeit, um diesen sportlich und finanziell voran zu bringen. Das funktioniere jedoch nur so gut, weil die Chemie im Club stimme.

TSV Mittelneufnach ist schuldenfrei

Auch Kassierer Andreas Treutwein durfte mit dem letzten Jahr sehr zufrieden sein. Trotz einiger Anschaffungen blieb am Ende doch noch ein Gewinn von fast 6000 Euro. Das „Zuckerl“ behielt er aber bis zum Schluss auf: Das Darlehen für den Vereinsheimbau ist seit diesem Februar komplett getilgt, was bedeutet, dass der Verein nun schuldenfrei in die Zukunft geht.

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Fußball-Jugendleiter Manuel Sattelmayer berichtete, dass der Verein in jeder Altersklasse eine Mannschaft in Kooperation mit dem TSV Walkertshofen stellen konnte. Über 100 Kinder und Jugendliche waren so im Einsatz. Das erstmalige Schnuppertraining in der Bambini-Klasse war ein voller Erfolg. Bis zu 17 Kinder sieht man nun in den wöchentlichen Übungsstunden. Für Andreas Hedrich ist die Jugendarbeit das Wichtigste, denn ohne Jugend hat ein Verein keine Zukunft. Aber es sei mittlerweile richtig schwer, Mannschaften für alle Altersgruppen zu stellen. Darum sind Spielgemeinschaften fast ein Muss. In diesem Zug bedankte er sich auch bei seinen Kollegen aus Walkertshofen, mit denen man in der vergangenen Saison hervorragend zusammenarbeitete.

„Mister TSV“ und Fußballabteilungsleiter Alfred Leichtle schilderte in seiner gewohnt humorigen Art die abgelaufene Saison der ersten und zweiten Herrenmannschaft. Er führt seit 1975 über jedes Spiel per Hand Statistik. Laut Hedrich ist das ein unglaublicher Ordner, ein Stück Chronik und Erinnerung.

Vorstand einstimmig entlastet

Sehr gut läuft es auch in den Sparten Seniorenturnen und Gymnastik. Einstimmig fiel die Entlastung der Vorstandschaft aus, die von Bürgermeisterin Cornelia Thümmel durchgeführt wurde. Ebenfalls einstimmig wurden auch die Satzungsänderungen bezüglich Zusammensetzung und Vertretungsberechtigung der Vorstandschaft und der Einberufung der Mitgliederversammlung abgesegnet.

Beim Punkt Neuwahlen gaben Andreas Hedrich und Klaus Erlinger ihren Abschied aus dem Vorstand bekannt. Als neue Doppelspitze fungieren künftig Jürgen Vogg und Thomas Seehuber als Vorstand; ihr Stellverteter ist Erwin Seitz. Im Förderverein wurden Johannes Thoma als Vorsitzender und Werner Wech Stellvertreter bestätigt.

Anschließend war es Zeit für Danksagungen: Zuerst bedankte sich Andreas Hedrich bei Klaus Erlinger für seine unglaubliche Arbeit. In den letzten zwölf Jahren habe er die ganze Organisation und die Abläufe des Vereins auf ein Toplevel gebracht und ist sogar noch als Trainer der ersten Mannschaft eingesprungen. Der neugewählte Vorsitzende Jürgen Vogg lobte danach die Verdienste seines Vorgängers Hedrich. Er dankte ihm für sein unermüdliches Engagement: „Du warst immer ein Denker, Lenker, Macher und Motivator. Deine Handschrift wird noch in vielen Jahren beim TSV erkennbar sein“.

Feuerschale mit Vereinsemblem als Abschiedsgeschenk

Als Geschenk für die geleistete Arbeit überreichten die neuen Verantwortlichen den beiden eine extra angefertigte Feuerschale mit Vereinsemblem. Sichtlich gerührt schloss Hedrich die Versammlung mit den Worten: „Es waren echt zwölf schöne Jahre und es hat immer viel Spaß gemacht. Aber ich habe gemerkt, jetzt ist es Zeit, wieder etwas anderes zu suchen und Platz zu machen. Der TSV bleibt aber weiter meine Nummer eins“.

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