Handball

12.09.2019

Das Abenteuer Landesliga beginnt

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Jetzt wird es ernst für die Handballerinnen des TSV Schwabmünchen: Am Samstag steht für Damaris Rheindt (am Ball) und ihre Kolleginnen das erste Saisonspiel in der Landesliga an.

Das Frauenteam des TSV Schwabmünchen startet am Samstag bei der SG Marktoberdorf/Biessenhofen in die Saison.

 Das lange Warten hat ein Ende. Mit dem Landesligaauftakt der ersten Frauenmannschaft am Samstag um 17.30 Uhr bei der SG Marktoberdorf/Biessenhofen fällt für die Schwabmünchner Handballer der Startschuss in die Saison 2019/20.

Ganze zwölf Jahre ist es her, seit die Schwabmünchner Frauen letztmals in der zweithöchsten bayerischen Liga auf Punktejagd gingen, und somit fühlt sich tatsächlich alles sehr neu an. Andere Gegner, weitere Fahrten, eine 14er-Liga mit 26 Spielen bis zum Mai 2020, das jetzt erlaubte Spielen mit Haftmitteln und natürlich das gegenüber den Vorjahren deutlich höhere Spielniveau – auf die Gelb-Blauen kommt tatsächlich einiges zu.

Der Kader von Trainer Holger Hübenthal hat sich dabei nur punktuell verändert. Den Abgängen von Lisa Hinkofer (ESV München-Laim) und Jacqueline Müller (BHC Königsbrunn) stehen mit Svenja Koldziej (von der TSG Augsburg) und Alina Birnkammer (vom SV Mering) zwei Neuzugänge gegenüber. Mit Mona Schlicker (2. Mannschaft) und Anja Hinkofer (aus der A-Jugend) haben zwei weitere Spielerinnen den Weg in den erweiterten Landesligakader geschafft.

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Viele Ausfälle beim TSV Schwabmünchen

Bei aller Vorfreude auf die neuen Aufgaben in der Landesliga plagen die Verantwortlichen des Teams doch gehörige Sorgen, denn mit Anne Marb und Katharina Maywald fehlen zwei Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt bereits seit Mitte Juli und werden auch in den ersten Saisonspielen noch nicht an Bord sein. Dazu gesellte sich Özgü Keskin, deren Handverletzung aus dem Pokalspiel vom Vorwochenende einige Wochen Zwangspause nach sich zieht.

Zusammen mit Urlauben und Uni-Prüfungsphasen entwickelte sich der zweite Teil der eigentlich sehr gut angelaufenen Vorbereitung so gar nicht nach den Vorstellungen von Coach Holger Hübenthal. Er formuliert die aktuelle Ausgangslage auch sehr klar: „Wir stehen so hart das klingt fast wieder bei Null und müssen die ersten Saisonwochen einfach nutzen, um uns so schnell wie möglich als Aufsteiger in einen wirklich konkurrenzfähigen Zustand zu bringen.“ Allerdings bleibt er dabei durchaus optimistisch, denn die Grundstimmung im Team ist sehr gut und mit der Rückkehr der verletzten und anderweitig verhinderten Spielerinnen kann das Projekt endlich wieder Fahrt aufnehmen.

Alina Birnkammer (links) und Svenja Kolodziej sind neu im Kader der Schwabmünchner Handballerinnen.

In der Biessenhofer Wertachsporthalle erwartet die Gelb-Blauen ein eingespielter und physisch starker Gegner, der in der vergangenen Saison einen sicheren Mittelplatz belegte, den die Allgäuerinnen auch in dieser Spielzeit in der Landesliga wieder anpeilen. Mit Blick auf die momentanen Voraussetzungen kommt dem Schwabmünchner Aufsteiger eher nur eine Außenseiterrolle zu, aber aus dieser gegenüber den Vorjahren mal ganz neuen Situation lässt sich ja vielleicht auch etwas machen.

Die erste Männermannschaft eröffnet ihre Saison in der Bezirksoberliga erst in zwei Wochen mit dem Gastspiel beim TSV Aichach. (hüb)

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