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Königsbrunn

14.12.2016

Eine Demonstration der Perfektion in der Tanzgalerie in Königsbrunn

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5 Bilder
Stark im tänzerischen Ausdruck präsentierten sich Lydia Kuschill und Flo Schmidbauer.
Bild: Reinhold Radloff

Tanja Kuschill hat fünf Jahre voller privater Rückschläge und beruflicher Erfolge hinter sich.

 Zur Demonstration der Leistungsfähigkeit und angenehmen Atmosphäre geriet der Gala-Abend der Tanzgalerie Kuschill zum fünfjährigen Bestehen. Die Tänzerinnen und Tänzer legten ein Feuerwerk an Auftritten hin. Und dann gab es noch zwei Überraschungen.

Rund 100 Gäste kamen zum Jubiläum

Elegant waren die rund 100 Gäste zum Jubiläum in die festlich dekorierte Tanzschule gekommen und warteten mit Spannung auf das, was sie da kommen sollte, denn das Programm war vorher nicht bekannt. Dass aber Tanzen auf extrem hohem Niveau geboten wird, das wusste jeder: bei dem ausgezeichneten Ruf der Tanzgalerie, den sie sich in den vergangenen fünf Jahren bei Kursen und Wettkämpfen erworben hat!

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Und niemand wurde enttäuscht. Eine Showeinlage jagte zwischen den Tanzrunden mit dem Duo Grenzenlos die nächste. Das begann mit den klasse Standarddemonstrationen durch das hochdekorierte Tanzpaar Sofia Lenz und Lio Maier (beide 9 Jahre), ging weiter über die Rumba von Flo Schmidbauer und Lydia Kuschill sowie den Hip-Hop der Gruppe Smiley-Attack (unter anderem Königscup-Gewinner und österreichischer Meister), die flotte Zumba-Einlage „Sister Act“ und die Tanzstil-Demonstration der zwölf Trainer der Tanzschule.

Dann kam, was viele nicht wussten: Die Garde der Faschingsfreunde aus Fürstenfeldbruck zauberte eine „Fire-and-Ice“-Show in den Saal, die begeisterte. Warum? Weil Tanja Kuschill diese außergewöhnliche Truppe seit einiger Zeit schon trainiert und zu großen Leistungen anspornt.

Tanja Kuschill tanzte den Contemporary und war damit die Überraschung des Abends

Apropos Tanja Kuschill. Sie war die absolute Überraschung des Abends. Sie hatte sich zusammen mit Roman Pfaffenroth sich einen Auftritt überlegt, der die Zuschauer ins Staunen versetzte. Wer es bis dahin nicht wusste, dass die Schulchefin, Ballettmeisterin, Tanzpädagogin, Choreografin und und und, eine Extraklasse in ihrem Beruf ist, der lernte es jetzt ganz schnell. Es gab stehende Ovationen für ihre Contemporary-Demonstration.

Dann kam der emotionale Teil. In tollen Bildern und bewegenden Worten blickte Kuschill auf fünf Jahre spannende Entwicklung der Tanzgalerie zurück, auf die Trennung von ihrem Ehemann und Geschäftspartner Massimo Sinato, die sie „wie ein Blitz“ traf, auf die dadurch entstehenden riesigen Probleme, auf die Skeptiker, die ihr „nicht einmal ein halbes Jahr mit der Tanzschule“ gaben. „Aber ich habe nie aufgegeben, hart gekämpft, unglaublich viele hervorragende Mitstreiter und einen Weg zum Neuanfang nach dem Gefühl des Verlassenseins gefunden. Tanz, das ist mein Schicksal und meine Lebensaufgabe.“

Aus jeder Geste von ihr und ihren Freunden und Mitarbeitern in der Tanzgalerie sprach Herzlichkeit, Zuneigung, Wärme, Anerkennung, ja Bewunderung. Kuschill, die aus Kasachstan stammt, strahlt über das ganze Gesicht und sagt: „Das hier, das ist mein Baby.“

Der Rest des Abends war einfach abfeiern und Spaß haben mit DJ Fabics.

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