Königsbrunn

19.02.2013

Gemeinschaftlich denken

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So schnell wie möglich abgerissen werden sollen nach Willen von Bürgermeister Ludwig Fröhlich die vereinigten Hüttenwerke auf dem Gelände des Sportpark West und ein gemeinsamer Neubau für mehrere Vereine entstehen.

Königsbrunns Bürgermeister Ludwig Fröhlich spricht sich für ein Projekt für mehrere Vereine aus. Baubeginn möglichst 2013

Die Kinder- und Jugendförderung in Sportvereinen liegt Bürgermeister Ludwig Fröhlich ganz besonders am Herzen. „Wir haben rund 3250 Nachwuchsathleten bis 18 Jahre in unseren Sportvereinen, die wir finanziell unterstützen“, betont er und erzählt, wie sehr sich die Stadt in den vergangenen Jahren um die Erweiterung und Mehrung der Sportanlagen und -hallen bemüht habe.

Beginn: noch heuer

„Ich sehe die Notwendigkeit eines neuen Sportheims absolut ein. Vereine brauchen eine Heimat. Aber eben nicht jeder eine eigene, sondern eine gemeinsame. Ich habe eine Verantwortung für die Gemeinschaft, und der will ich mit dem neuen Projekt so schnell wie möglich gerecht werden. So schnell wie möglich, das heißt für ihn: „Ich persönlich möchte auf jeden Fall mit dem Bau heuer noch beginnen. Aber die Entscheidung liegt beim Stadtrat.“

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Für das Stadtoberhaupt ist die derzeitige Lösung mit Unterkünften in Containern und Baracken nicht tragbar. „Die müssen jetzt endlich weg.“

Basisbau im Erdgeschoss

Da aber die beiden am meisten treibenden Vereine, der TSV und der AFC Königsbrunn, nicht mit einem Gemeinschaftsprojekt einverstanden waren, in dem einer der beiden Vereine die Verantwortung auch noch für ein paar Vereine mehr tragen muss, hat sich Fröhlich eine andere Lösung überlegt: „Mir schwebt ein Basisbau im Erdgeschoss mit Duschen, Umkleiden, Gemeinschafträumen und mehr vor, den die Stadt errichtet und bezahlt. Im oberen Stockwerk und im Keller könnten sich dann die Vereinen selbst verwirklichen.

„Durch dieses Konzept müssten sich die Vereine nicht hoch verschulden, sondern könnten ihr Geld in die Jugendarbeit stecken.“ Außerdem möchte er den Bau so gestalten, dass mit ihm auf neue Entwicklungen bei den städtischen Sportvereinen reagiert werden kann: „Ich habe schon so viele Verschiebungen und Veränderungen kommen und gehen sehen, da ist es nur logisch, dass wir auf Veränderungen reagieren können wollen. Es geht mir um die Zukunftsgestaltung der Stadt.“

In einem ersten Bauabschnitt soll nach seiner Meinung zunächst ein Umkleide- und Sanitär-Trakt entstehen, um schnell die ziemlich unzumutbaren bisherigen Unterkünfte abreißen zu können.

„Daran werde ich beharrlich arbeiten. Wie es mit dem Bau dann weitergeht, das wird man sehen. Man muss nur mit den Leuten reden, dann gibt es immer eine Lösung. Und die werden wir auch in diesem Fall finden. Ich setze auf den Gemeinschaftsgeist in unseren Sportvereinen und werde bestimmt nicht enttäuscht.“

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