TSV Königsbrunn

14.06.2013

Im Herbst geht‘s los

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Ehrungen für treue Mitglieder und Mitarbeiter gab es bei der Jahreshauptversammlung des TSV Königsbrunn.
Bild: Reinhold Radloff

 „Der Sportheimbau“ war die zentrale Frage bei der Delegiertenversammlung

Von Höhen und Tiefen sprach Vorsitzender Detlef Füssel bei der Versammlung in seinem Bericht und davon, dass weiterhin das Hauptaugenmerk des Vereins auf den Kindern und Jugendlichen liege. Der TSV will Treffpunkt aller Generationen und vieler Interessen sein und Spaß am Sport bringen. Anschließend informierte Füssel die Delegierten, dass ab sofort keine Ernennung eines Präsidenten mehr erfolge, im Fall von Bürgermeister Ludwig Fröhlich, um ihm keine Interessenskonflikte zu bescheren und ihm einen anderen Ermessensspielraum zu geben. Füssel lobte extrem die Arbeit der Ehrenamtlichen und Trainer und freute ich über die Jubiläen der Abteilungen Tischtennis (60 Jahre), Volleyball (40 Jahre) und Eisstock (30 Jahre).

Sportreferent Norbert Krix betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit und Stabilität der großzügigen Sportförderung der Stadt, den Bau der Gymnasiumshalle und es Kunstrasens. „Der TSV ist eine wichtige Säule des Sports in der Stadt“, sagte er.

Die Container müssen weg, das Umkleidehaus her

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Mit seinem Grußwort war Bürgermeister Ludwig Fröhlich nach lobenden Worten für den Verein („Der TSV leistet unerlässliche Arbeit“), schon mitten im Hauptthema. „Es ist wichtig, dass die Container im Sportpark West so schnell wie möglich wegkommen und das Umkleidehaus gebaut wird“, erklärte er, zählte die vielen Wohltaten der Stadt für den Sport auf und betonte: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Doch damit gaben sich die Delegierten nicht zufrieden. „Seit Jahren wird rumgeieert“, sagte Füssel, „und es ist noch immer nichts in Sicht. Realisieren Sie endlich die Vorstellungen“.

Fröhlich entgegnete, das mit der Kostenermittlung (geschätzte zwei Millionen Euro) erste Bauleistungen vergeben seien, es aber auch noch andere wichtige Sportprojekte wie Dreifachhalle, Gymnasiumsbad und das Dach der Grundschule Nord in der Stadt gebe. Nach viel Nachfragen versprach Fröhlich den Baubeginn des Umkleidehauses, die „Grundausstattung der Stadt für seine Jugend“, für den Herbst 2013 und die Fertigstellung vor dem Winter 2014.

Die Dramatik der Situation brachte die Fußballabteilung auf den Punkt: „Wenn das nicht klappt, melden wir 22 Jugendmannschaften vom Spielbetrieb ab. Denn sie sind in den Containern nicht mehr betreubar.“

Fröhlich wünscht sich wegen des weiteren Ausbaus des Umkleidehauses (Aufstockung durch die Vereine oder ähnliches) Beratung durch die Vereine und eine Art Vereinsbeirat.

Unzufriedenheit mit Baumaßnahmen

Unzufriedenheit mit verzögerten Baumaßnahmen äußerte auch die Schwimmabteilung, die wegen mangelnder Trainingsmöglichkeit bereits jede Menge Mitglieder verloren habe und sich aufzulösen drohe. Wunsch des TSV ist es, zusätzlich zum Gymnasiumsbad das Lehrschwimmbecken in der Realschule wieder zu aktivieren.

Diskussions- und Klärungsbedarf besteht, so sehen es einige Delegierte, auch in Sachen Beachplatz, der vom BHCK verwaltet wird und anscheinend anderen Vereinen nicht zur Verfügung steht. Auch liege die Pflege des Kunstrasens und des angrenzenden Geländes im Argen. Fröhlich versprach, sich um die Probleme zu kümmern.

Zur Nebensache gerieten bei diesen existenziellen Fragen die Ehrungen langjähriger Mitglieder und ausscheidender Vorstandschaftsmitglieder.

Schnell abgehandelt war die Neuwahl der Vorstandschaft, die sogar gemeinsam erfolgte. Mit viel Lob verabschiedet wurden Herbert Lautenbacher, der 19 Jahre in leitender Position, und Dieter Heurich, der 13 Jahre als Kassier tätig war, sowie Edeltraud Fischer als langjährige Frauenbeauftragte, deren Position wie die des Präsidenten nicht mehr besetzt wird.

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