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Basketball-Bundesliga
23.04.2019

Rosen statt Körbe

Andrej Mangold

„Bachelor“ Mangold erlebt eine hohe Niederlage gegen Ulm

Vor wenigen Wochen hat Andrej Mangold noch als „Bachelor“ Rosen in der Kuppelshow von RTL verteilt, jetzt will er wieder Basketball auf professionellem Niveau spielen und mit den Frankfurter Skyliners hat er tatsächlich einen Arbeitgeber in der Bundesliga gefunden. Beim Spiel gegen Ratiopharm Ulm gehörte Mangold zum zweiten Mal zum Frankfurter Kader, eingesetzt wurde er aber erneut nicht. So wenig wie Per Günther auf der anderen Seite. Für den Ulmer Kapitän war es zehn Jahre und acht Monate nach seinem Amtsantritt Partie Nummer 400 bei den Ulmern, genießen durfte er sein Jubiläum 40 Minuten lang von der Bank aus.

Eventuelle Einsätze von Mangold und Günther waren über weite Strecken das einzige Spannungsmoment in einem Spiel, das die Ulmer hoch mit 91:63 gewannen und in dem schon bei einer 30:9-Führung der Gäste nach dem ersten Viertel die Luft raus war. Ulm dürfte damit einen Platz in den Play-offs gebucht haben, die Skyliners haben ihre wohl letzte Chance verspielt.

Nach fünf Niederlagen aus den vergangenen sechs Bundesligaspielen steigt beim früheren Serienmeister Brose Bamberg der Frust. „Wir brauchen wieder Siege und müssen jetzt damit anfangen“, sagte Aufbauspieler Tyrese Rice nach dem bitteren 95:96 bei den Riesen Ludwigsburg bei Magenta Sport. Nach einer schwachen ersten Halbzeit mit teilweise mehr als 20 Punkten Rückstand reichte den Franken auch eine starke Aufholjagd nach der Pause nicht.

Nach dem Gewinn des deutschen Pokals im Februar gegen Alba Berlin sah es danach aus, als würde es für die Bamberger bergauf gehen. Doch nun muss sich das Team von Trainer Federico Perego deutlich steigern, um sich in der ersten Play-off-Runde noch das Heimrecht zu sichern. Dafür ist eine Platzierung unter den ersten Vier notwendig. Der Rückstand auf Rasta Vechta beträgt für den Tabellenfünften wegen des verlorenen direkten Vergleichs fünf Spieltage vor Schluss bereits drei Siege.

Vechta sicherte sich am Samstag durch das 104:66 über den Tabellenletzten Science City Jena erstmals das Play-off-Ticket. Der Überraschungs-Aufsteiger hat bei noch fünf ausstehenden Spielen uneinholbare zwölf Punkte Vorsprung auf Platz neun. Für Bamberg geht es in den kommenden Wochen nicht nur um die Meisterschaft, auch in der Champions League haben sie beim Final Four Anfang Mai in Antwerpen noch eine Titelchance. „Wir haben jetzt noch zwei Spiele, dann kommt das Final Four. Titelverteidiger FC Bayern München feierte den siebten Sieg in Folge. Der Tabellenführer setzte sich im heimischen Audi Dome gegen die Hakro Merlins Crailsheim klar mit 99:79 (48:39) durch. Die Münchner von Trainer Dejan Radonjic bleiben mit sechs Punkten vor den Baskets Oldenburg souverän an der Spitze. (pim, dpa)

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