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Contra: Die Bundesligaklubs müssen sich selbst helfen

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
18.03.2020

Plus Söder will, dass Bundesligaprofis auf ihr Gehalt verzichten. Das ist grober Unfug.

Es war nur eine Frage der Zeit. Markus Söder hat eine Corona-Neid-Debatte eröffnet. Typisch deutsch. Der Ministerpräsident verlangt von Fußballern, sie sollten auf ihr Gehalt verzichten, um ihre Klubs finanziell zu entlasten. Das ist jedoch grober Unfug.

Die Bundesligavereine setzen jährlich rund vier Milliarden Euro um. Die Spielklasse ist ein eigener, relevanter Wirtschaftszweig. Somit sollten die 18 Klubs auch behandelt werden wie Großunternehmen anderer Branchen.

Der Fußball versucht, seine Probleme selbst zu lösen

Schreit dort gerade jemand nach einem freiwilligen Gehaltsverzicht der teuersten Mitarbeiter? Eher nicht. In den Unternehmen schreien alle nach Unterstützung aus der Politik. Das haben die Bundesligisten ausdrücklich nicht getan. Söder will, dass der Fußball seine Probleme selber löst – und dieser versucht das nach Kräften. Die Bundesligaprofis haben einen Vertrag und wollen ihre Leistung bringen.

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Wenn das aufgrund der Beschränkungen von Politik und Behörden nicht möglich ist, müssen logischerweise auch Politik und Behörden an Lösungen mitarbeiten – in Form von konkreten Konzepten oder gar Geld. Stattdessen eine Neid-Debatte anzufachen, um von der eigenen Verantwortung abzulenken, ist Bierzelt-Niveau.

Lesen Sie auch den Pro-Kommentar:  Pro: Bundesligaspieler sollen ihren Klubs helfen

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