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DFB-Pokal
20.08.2018

Ex-FCA-Keeper Gelios zum Pokalspiel: "Habe es noch gar nicht realisiert"

Ioannis Gelios hat mit Hansa Rostock den VfB Stuttgart aus dem Pokal geworfen.
Foto: Ulrich Wagner

Der Torwart spielt seit Sommer bei Hansa Rostock - und warf mit dem Team überraschend den VfB Stuttgart aus dem Pokal. Wie er das Spiel erlebt hat.

Hallo Herr Gelios, sind Sie nach der Pokal-Sensation mit Hansa Rostock gegen den VfB Stuttgart wieder fit?

Ioannis Gelios: Na ja. Ich kann nach einem Spiel nicht so schnell einschlafen. Das dauert bei mir. Aber wir sind am Vormittag schon ausgelaufen. Aber so richtig realisiert habe ich es noch gar nicht. Das wird noch ein wenig dauern. Aber wir haben jetzt bis Dienstag frei, da wird das sicher noch klarer.

Hansa Rostock ist ein Traditionsverein, die Fans sehnen sich nach Erfolgen, wie das 2:0 gegen den VfB. Wie war die Stimmung?

Gelios: Die Fans waren Weltklasse. Das Stadion war mit fast 25.000 Zuschauern ausverkauft und die Fans haben uns schon während des Spiels sagenhaft unterstützt. Die Begeisterung nach dem Schlusspfiff war dann wirklich unglaublich.

Für Sie ist das alles ungewohnt. Sie waren sieben Jahre beim FCA nur die Nummer drei. Wie gehen Sie damit um, erstmals Stammtorhüter zu sein?

Gelios: Ich stehe hier als Spieler bei den Fans und Medien ganz anders im Fokus als in Augsburg. Das kannte ich bisher nicht, das ist vollkommen neu. Ich merke da jetzt keinen Druck, aber schon eine gewisse Anspannung, aber das ist gar nicht so schlecht.

Warum haben Sie es erst mit 26 gewagt, den FCA zu verlassen?

Gelios: Eine gute Frage. Hier in Augsburg habe ich mich immer wohlgefühlt, hier lebt meine Familie und schließlich trainierte ich ja immer im Bundesliga-Kader. Darum habe ich mich immer über die Angebote zur Vertragsverlängerung gefreut. Aber vor ein, zwei Jahren habe ich mir überlegt, wie meine sportliche Entwicklung weitergehen soll. Jetzt bin ich froh, den Schritt nach Rostock getan zu haben.

Leben Sie dort eigentlich in einer FCA-WG? Denn mit Merveille Biankadi und Max Reinthaler spielen ja auch zwei Ex-Kollegen aus der U23 bei Hansa Rostock.

Gelios: (lacht) Nein, jeder von uns hat seine eigene Wohnung, und wir sitzen auch in der Kabine nicht nebeneinander.

Jetzt noch die obligatorische Frage: Wen wünschen Sie sich als Gegner in der zweiten Pokal-Runde?

Gelios: Jetzt müsste ich ja fast FCA sagen. Aber der Name des nächsten Gegners spielt keine so große Rolle. Wir müssen den Pokal einfach genießen und was für mich wichtiger ist, das Erfolgserlebnis aus dem Stuttgart-Spiel mit in die Punkterunde nehmen. Denn unser Start mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ist auf jeden Fall ausbaufähig.

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