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Champions League

13.02.2018

Das Kaufhaus der Liga

Basel kann seine besten Spieler nie lange halten – und klagt nicht

Manuel Akanji ist der jüngste Exportschlager des FC Basel. Für über 20 Millionen Euro transferierten die Schweizer den Innenverteidiger vor kurzem zu Borussia Dortmund, der 22-Jährige reiht sich damit in eine lange Liste ein. Ob Akanji, Granit Xhaka, Ivan Rakitic, Yann Sommer oder Breel Embolo: Sie sind nur wenige der über 30 Spieler, die der FCB seit 1963 in die Fußball-Bundesliga abgegeben hat. Bei keinem anderen ausländischen Verein kauft die deutsche Eliteklasse lieber ein.

Trotz des personellen Aderlasses spielt der Schweizer Serienmeister seit Jahren auch international erfolgreich. Zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren steht der FCB im Achtelfinale der Champions League. Heute (20.45 Uhr/Sky) trifft die Mannschaft von Trainer Raphael Wicky im Hinspiel auf Manchester City und Pep Guardiola. „Wenn wir etwas holen wollen, dann brauchen wir den perfekten Abend“, sagte der ehemalige Profi des HSV und von Werder Bremen im Kicker-Interview.

Dass perfekte Abende im heimischen St. Jakob-Park vorkommen, bewies seine Mannschaft bereits in der Gruppenphase: Mit 5:0 hatten die Basler dort im September Benfica Lissabon abgefertigt, sogar Manchester United wurde später mit 1:0 besiegt. Mit City kommt nun aber ein anderes Kaliber.“ Nehme man „die finanziellen Möglichkeiten, leben wir nicht in der gleichen Welt wie fast alle anderen Achtelfinalisten“, sagt Wicky. Seit Jahren nutzt Basel die enormen Transfererlöse, um wieder vielversprechende Talente zu holen. (dpa)

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