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09.08.2012

Fehlstart für Zehnkämpfer Behrenbruch

Nach fünf Disziplinen nur auf Rang 15

London Einen durchwachsenen Leichtathletik-Tag erlebten die deutschen Sportler gestern in London. Ein Überblick:

Zehnkampf Europameister Pascal Behrenbruch ist bei seinem ersten Olympia-Start zur Halbzeit nur Fünfzehnter. Nach fünf Disziplinen hatte der 27 Jahre alte Frankfurter 4108 Punkte gesammelt und muss die angestrebte Medaille wohl abschreiben. „Das ist jetzt schon eine absolute Katastrophe“, meinte der Olympia-Debütant. Der Hesse lag bereits 553 Zähler hinter dem führenden Weltrekordler Ashton Eaton aus den USA. Der Top-Favorit strebt in London einen Start-Ziel-Sieg an. Bester Deutscher war nach der fünften Disziplin, dem 400-Meter-Lauf, der Hallenser Rico Freimuth. Mit 4206 Punkten schob sich der 24-Jährige auf Platz neun vor. Als 24. mit 3938 Punkten musste der Frankfurter Jan Felix-Knobel in den zweiten Tag starten.

Speerwurf Der lange wegen einer Kapselverletzung am Ellenbogen angeschlagene Weltmeister Matthias de Zordo ist schon in der Qualifikation gescheitert. Nach drei ungültigen Versuchen musste der 24-Jährige aus Saarbrücken die Finalteilnahme abschreiben.

Fehlstart für  Zehnkämpfer Behrenbruch

Hammerwurf Weltrekordlerin Betty Heidler ist ins Finale eingezogen. Die Frankfurterin übertraf in der Qualifikation im zweiten Versuch mit 74,44 Metern die geforderte Weite von 73,00 Metern. Heidler war bei der EM im Juni überraschend in der Qualifikation gescheitert, zeigte diesmal Nervenstärke. Auch ihre Klubkollegin Kathrin Klaas steht am Freitag im Finale.

200-Meter-Lauf (Männer) Weltrekordler Usain Bolt und sein Dauerrivale Yohan Blake kämpfen auch über 200 Meter um Gold. Die beiden Jamaikaner erreichten souverän und ohne große Anstrengung das Finale. Der zweimalige 100-Meter-Olympiasieger Bolt gewann sein Halbfinalrennen am Ende joggend in 20,18 Sekunden. Blake setzte sich in 20,01 Sekunden mit der Bestzeit aller Halbfinal-Starter durch.

Weitsprung Die zweimalige Weltmeisterin Brittney Reese ist nun auch Olympiasiegerin. Die 25 Jahre alte US-Amerikanerin gewann Gold mit 7,12 Metern vor der Russin Jelena Sokolowa, die 7,07 Meter weit sprang. Bronze erkämpfte Janay Deloach aus den USA mit 6,89 Metern. Die einzige deutsche Teilnehmerin, Sosthene Moguenara aus Wattenscheid, war in der Qualifikation gescheitert.

200-Meter-Lauf (Frauen) Die US-Amerikanerin Allyson Felix hat die Goldmedaille gewonnen. In 21,88 Sekunden siegte die Weltmeisterin von 2009 vor der 100-Meter-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika), die 22,09 Sekunden lief. Dritte wurde Carmelita Jeter (USA) in 22,14.

400 Meter Hürden Natalja Antjuch aus Russland gewann Gold. Die WM-Dritte siegte in der persönlichen Bestzeit von 52,70 Sekunden. Silber ging an Weltmeisterin Lashinda Demus aus den USA (52,77), Bronze an die Tschechin Zuzana Hejnova (53,38).

110 Meter Hürden Der Amerikaner Aries Merritt ist Olympiasieger. Der 27-Jährige siegte in der Weltjahresbestzeit von 12,92 Sekunden vor Weltmeister Jason Richardson aus den USA in 13,04. Bronze ging an den Jamaikaner Hansle Parchment (13,12 Sek.). Der frühere Weltrekordler Liu Xiang war im Vorlauf mit Verdacht auf Achillessehnenriss ausgeschieden. (dpa)

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