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Doping-Problematik

26.11.2017

IAAF-Council: Russlands Leichtathleten bleiben gesperrt

Sebastian Coe ist der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF.
Bild: Lauren Hurley (dpa)

Russlands Leichtathleten bleiben weiter für internationale Wettkämpfe gesperrt. Dies entschied das Council des Weltverbandes IAAF in Monte Carlo.

Der nationale Verband des Landes wurde im November 2015 nach Aufdeckung eines systematischen Dopingsystems in Russland suspendiert und ein Jahr danach von den Olympischen Spielen in Rio ausgeschlossen.

Ausschlaggebend für die Verlängerung des Banns wegen systematischen Dopings ist, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur die Suspendierung der russischen Kontroll-Agentur RUSADA nicht aufgehoben hat. Am 5. Dezember entscheidet das Internationale Olympische Komitee über einen Ausschluss Russlands von den Winterspielen im Februar in Pyeongchang.

Die IAAF hatte nach dem zuerst in der Leichtathletik aufgedeckten systematischen Doping in Russland den nationalen Verband RUSAF komplett von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgeschlossen. Lediglich die in den USA lebende Weitspringerin Darija Klischina durfte teilnehmen. Auch bei den Weltmeisterschaften im August in London waren nur wenige Russen, die sich nachweislich einem unabhängigen Doping-Kontrollsystem unterworfen hatten, zugelassen. dpa

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