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Italiens WM-Aus
14.11.2017

Torwartlegende Buffon weint - und tritt zurück

Italiens Nationaltrainer Gian Piero Ventura (l) tröstet nach dem WM-Aus Torhüter Gianluigi Buffon.
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Italiens Nationaltrainer Gian Piero Ventura (l) tröstet nach dem WM-Aus Torhüter Gianluigi Buffon.
Foto: Daniel Dal Zennaro (dpa)

Nicht bei einer Fußball-WM dabei zu sein versetzt Italien in eine Schockstarre. Das Playoff-Rückspiel gegen Schweden endet torlos, tränenreich und mit Größen, die gehen.

Nach dem bitteren Scheitern in der WM-Qualifikation steht Italiens Fußball-Welt unter Schock. "Das ist die Apokalypse", kommentierte kurz nach dem 0:0 gegen Schweden im Playoff-Rückspiel die "Gazzetta dello Sport".

Schon Sekunden nach dem WM-Aus flossen bei Torwartlegende Gianluigi Buffon die Tränen - wenig später verkündete der 39-Jährige seinen Rücktritt. "Ich verlasse mit Sicherheit eine Nationalmannschaft mit fitten Jungs, die von sich reden machen werden", sagte der Keeper im italienischen Fernsehen und gestand: Es sei schlimm, dass seine Karriere so ende.

Das erstmalige Verpassen einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 60 Jahren hat die Nationalmannschaft bereits unmittelbar nach dem Abpfiff in Mailand tief getroffen. Trotz drückender Überlegenheit endete das Playoff-Rückspiel gegen Schweden 0:0 und besiegelte das Fehlen des viermaligen Titelträgers 2018 in Russland. Im Hinspiel in der Qualifikation hatte es in Stockholm ein 0:1 gegeben. 1958 war die letzte Weltmeisterschaft ohne Italien.

Zukunft von Trainer Ventura unklar

Nationalmannschaftstrainer Gian Piero Ventura entschied nach dem WM-Aus noch nicht über seine Zukunft. "Ich trete nicht zurück, weil ich noch nicht mit dem Präsidenten gesprochen habe. Es gibt zahlreiche Überlegungen", sagte er laut Nachrichtenagentur Ansa. "Ich fühle mich danach, mich bei den Italienern zu entschuldigen, für das Ergebnis, nicht für unsere Anstrengungen."

Der untröstliche Buffon nannte das Fehlen bei der WM eine "Katastrophe". Es hätte für die Mannschaft und für das Land viel bedeutet. Auch im TV-Interview weinte er. Für seine langjährigen Teamkollegen Daniele De Rossi und Andrea Barzagli war es ebenfalls die letzte Partie im Trikot der Azzurri. "Ich glaube, das ist die größte Enttäuschung meines Lebens", sagte Barzagli. "Es ist ein schwarzer Moment für unseren Fußball, und ein tiefschwarzer für uns Spieler", kommentierte De Rossi. Nach dem Spiel habe eine Atmosphäre wie bei einem Begräbnis geherrscht. "Dabei ist niemand gestorben."

Bei den äußerst passiv agierenden Schweden brach dagegen Jubel aus, nachdem sie zum zwölften Mal das WM-Ticket gelöst hatten. Sie sind nach zuletzt zwei gescheiterten Versuchen erstmals seit 2006 wieder dabei. Vor elf Jahren waren die Skandinavier im Achtelfinale an Gastgeber Deutschland gescheitert. Schweden steht als 29. von 32 WM-Teilnehmern fest.

Italien vergibt beste Möglichkeiten

In hitziger Atmosphäre im legendären San Siro hatten die Gastgeber schnell die Initiative genommen und auf den frühen Führungstreffer gedrängt. Der Ex-Dortmunder Ciro Immobile war einer der Aktivposten, vergab jedoch seine besten Möglichkeiten (40. Minute/64.).

Während sich die Gäste immer mehr zurückzogen und überhaupt nichts mehr für die Offensive taten, scheiterten auch Giorgio Chiellini (58.) sowie Stephan El Shaarawy (87.) und ließen die Tifosi jeweils raunen. In der Schlussphase standen alle Italiener inklusive Buffon in der gegnerischen Hälfte und drängten auf das ersehnte Tor - erfolglos.

Italien hat bislang an 18 Weltmeisterschaften teilgenommen und - wie Deutschland - vier Mal den Titel geholt, zuletzt 2006. In der Qualifikation für Russland reichte es in der Gruppenphase hinter Spanien in den vergangenen Monaten nur zum zweiten Platz. Gegen die Iberer setzte es im September ein 0:3.

Die spanische Zeitung "AS" nannte die verpasste WM ein "Drama", die befürchtete Apokalypse sei bereits Wirklichkeit. Der bereits im Vorfeld der Partie kritisierte Chef des Fußballverbands, Carlo Tavecchio, wollte sich 48 Stunden Zeit nehmen, um Konsequenzen aus der verpassten Qualifikation zu verkünden. Dass es Ventura sein wird, der die Mannschaft bis zur Europameisterschaft 2020 wieder aufbaut, gilt als unwahrscheinlich. dpa

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