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Eishockey
25.01.2022

Wegen Corona-Fällen in der DEL: Spielervereinigung fordert Spielstopp

Geschäftsführer der DEL: Gernot Tripcke.
Foto: Marcel Kusch/dpa

Der Spielplan der DEL wird durch zahlreiche Corona-Ausfälle mehr und mehr zerfleddert. Nun fordert die Spielervereinigung einen Spielstopp.

Angesichts des Corona-Ausbruchs bei den Adler Mannheim und etlicher weiterer Fälle in der Deutschen Eishockey Liga fordert die Spielervereinigung SVE kurz vor den Olympischen Winterspielen in Peking einen Spielstopp der Liga.

"Mit Blick auf das internationale Turnier, an dem unsere Nationalmannschaft für Eishockey-Deutschland im Sinne des olympischen Gedankens teilnimmt, sowie die geplanten Nachholspiele in der DEL gilt es jegliche Risiken in den kommenden Tagen auf ein Minimum zu reduzieren und die Möglichkeit der Spielerisolation bestmöglich zu optimieren", schrieb die SVE am Dienstag, während der Deutsche Eishockey-Bund den Kader für die Winterspiele veröffentlichte.

Aktuell befinden sich mehrere DEL-Teams in Quarantäne

DEB-Sportdirektor Christian Künast reagierte mit Zustimmung: "Meine private Meinung ist: Wenn sie stoppen, würde uns das sicherlich helfen." Dies werde aber nicht passieren, wie die DEL umgehend mitteilte. "Es gibt eine klare Vereinbarung mit dem DEB, dass die Spieler am kommenden Samstag abgestellt werden", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Ein Spielstopp sei "logistisch und rechtlich nicht möglich."

Aktuell befinden sich mehrere DEL-Teams in Quarantäne. Etliche Spiele fallen aus und müssen nachgeholt werden; unter anderem während der ursprünglich geplanten Olympia-Pause im Februar. Am Montag hatten die Adler aus Mannheim erneut einen Corona-Ausbruch mit 14 positiven Fällen öffentlich gemacht. Nach Informationen des "Mannheimer Morgen" sind davon auch Spieler betroffen, die im deutschen Olympia-Kader stehen. "Wir werden keine Namen kommentieren", sagte Künast, räumte aber ein: "Es kann schon sein, dass erstmal nur 22 nach China fliegen und drei kommen nach." Das deutsche Team startet am 2. Februar. (dpa)

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