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Augsburger Panther

17.04.2019

Kolumne "Polos Check": Stewarts Verbleib beim AEV wäre Überraschung

Aleksander Polaczek hat Mike Stewart als AEV-Trainer erlebt und schätzt den Kanadier.

Hinter den Panther liegt eine starke Saison, nächstes Jahr folgt mit der CHL das nächste Highlight. Warum ein Abschied des Trainers dennoch verständlich wäre.

Leider scheinen sich die Panther das schwächste Spiel der Play-off-Serie für den Schluss aufgehoben zu haben. Kämpferisch haben die Spieler gegen München bis zuletzt dagegen gehalten. Um den Meister zu schlagen, hätte aber ein bisschen mehr dazu gehört. Dass es jetzt am Ende an der nachlassenden Kraft lag, glaube ich nicht. Es sind einige Verletzte wieder zurück gekommen.

Das Problem war eher, dass von den zweiten und dritten Reihen zu wenig gekommen ist. Dennoch war das eine sensationelle Saison, die vorher keiner für möglich gehalten hätte. Und in der neuen Saison kommt das nächste Highlight mit der Champions Hockey League. Klar ist das mit Strapazen verbunden. In erster Linie ist es aber eine Chance, Augsburg in Europa zu repräsentieren.

Mike Stewart ist ein harter Hund mit weicher Schale

Umso bitterer wäre es, wenn Mike Stewart den Klub nun verlassen würde. So leid es mir für den AEV tut: Mich würde es überraschen, wenn er bleibt. Ich könnte ihn einerseits verstehen, wenn er sich beruflich neu orientiert. Denn arg viel mehr als Platz drei in der Hauptrunde und das Halbfinale ist eigentlich nicht drin. Andererseits weiß er auch, was er an Augsburg hat.

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Hier kann er frei schalten, wie er es für richtig befindet. Bei einem größeren Verein hätte er zwar bessere finanzielle Möglichkeiten, müsste sich aber auch unterordnen. Ich selbst habe Mike Stewart als Trainer erlebt, der sehr viel Wert auf Disziplin legt. Dieser harte Hund hat jedoch einen weichen Kern. Er hat immer ein offenes Ohr und versucht seinen Spieler zu helfen, wenn es abseits des Eises mal Probleme gibt. Das habe ich ihm immer hoch angerechnet.

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Aleksander Polaczek, 38, hat während seiner Karriere 85 Play-off-Spiele in der DEL bestritten und zehn Tore erzielt. Von 2015 bis 2018 stürmte „Polo“ für die Augsburger Panther. In seiner Kolumne „Polos Check“ blickt er während der aktuellen Play-offs auf die Spiele seiner ehemaligen Kollegen und schreibt, was ihm aufgefallen ist.

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