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FC Augsburg

02.03.2020

Der FCA-Talk: Hopp, Koubek und die Frage nach den vielen Gegentoren

FCA-Reporter Robert Götz (rechts) und Sportredakteur Florian Eisele.
Video: AZ

Der Bundesliga-Spieltag steht im Zeichen der Proteste gegen Dietmar Hopp. Beim FC Augsburg machen derweil die vielen Gegentore Sorgen.

Hinter der Bundesliga liegt ein denkwürdiger Spieltag: Wegen der Schmähplakate gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp stand die Partie gegen den FC Bayern kurzzeitig vor dem Abbruch. Proteste gegen den Umgang mit Hopp und vor allem gegen die damit verbundenen Kollektivstrafen fanden übrigens auch beim FC Augsburg statt - mit dem Unterschied, dass die FCA-Fans eine etwas differenziertere Variante ihres Protestes wählten.

Beim FCA-Talk unserer Redaktion nimmt der Umgang mit Hopp auch einen großen Platz ein. FCA-Reporter Robert Götz kritisierte die Diffamierungen und Drohungen in Richtung des Hoffenheim-Mäzens: "Es geht nicht, eine Person immer wieder anzugreifen." Dass man nun ein Zeichen gesetzt habe, sei richtig - allerdings droht nun die Gefahr, über das Ziel hinaus zu schießen. Dazu komme, dass bei anderen Gelegenheiten - etwa den rassistischen und homophoben Äußerungen, die es in der Vergangenheit auch gegen Spieler und Funktionäre gegeben hatte - der DFB ein ähnlich rigoroses Einschreiten vermissen ließ. 

Beim FC Augsburg bereiten die vielen Gegentore Kummer

Sorgenfalten gibt es auch beim FC Augsburg : Bei der 2:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach kassierte der FCA schon wieder drei Gegentore - es waren die Treffer 48, 49 und 50 bei der Mannschaft von Trainer Martin Schmidt. Damit stellt der FC Augsburg aktuell die vierschlechteste Abwehr der Liga. Der Befund von Robert Götz : "Es ist viel zu viel. Das ist die Quote eines Absteigers." Schon in der vergangenen Saison hatte der FCA zusammen mit Absteiger Hannover 96 die schlechteste Defensivreihe.

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Wieder nichts: Die FCA-Spieler Florian Niederlechner, Ruben Vargas und Eduard Löwen sind enttäuscht.
Bild: Ulrich Wagner

Einmal mehr war es Torwart Tomas Koubek , der mit einem Patzer ein Gegentor verursachte. Beim 0:1 irrte der Tscheche durch den Strafraum. Auch bei seinen Mitspielern scheint der Tscheche mittlerweile Kredit verspielt zu haben, glaubt Götz : "Seine MItspieler verlassen sich darauf dass er zum Ball geht. Das Vertrauen in ihn und seine Person geht immer mehr verloren." Auch wenn Koubek nicht alleine Schuld am Gegentor hat, bleibt die Position im Tor die große Baustelle beim FC Augsburg. (eisl)

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Die Diskussion ist geschlossen.

03.03.2020

Fakt ist, unsere Defensive ist katastrophal und der Hauptgrund ist ein schlechter, mittelmäßiger Torwart, der noch immer nicht der deutschen Sprache mächtig ist, das heißt auch gibt es von Anbeginn extreme Kommunikationsprobleme hinten und auch immer noch nicht fit erscheint. Hier muss endlich der Trainer zeigen, dass er seine monatelange Fehleinschätzung bezüglich des Leistungsvermögens von Koubek eingesteht und endlich mal seinen Lippenbekenntnissen von einem sportlichen Wettkampf um die Nr. 1 endlich mal Taten folgen lässt. Wäre schön, wenn er endlich mal Mut zeigt und nicht erst wartet bis wir noch "weniger Proviant haben". Seine blumige Sprache hilft uns dann auch nicht mehr, wenn es so eie bis jetzt stur weitergeht. Unsere Situation und vor allem die Tendenz, die wir vorlegen, gibt großen Anlass zur Sorge! Es geht um mehr als persönliche Befindlichkeiten, es geht um einen Verein, der seit 1907 existiert und der in den letzten Jahren viel Positives geleistet hat, aber seit letzter Saison bedenklich schwankt.

Nobby Die Stimme der Rosenau

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03.03.2020

AZ / Marco Scheinhof vom 01.03.2020

Eine Torwartdiskussion wird es beim FC Augsburg nicht geben

Eine Torwartdiskussion wollte Schmidt trotz des 0:1 nicht zulassen. „Die Torwartgeschichte machen wir nicht auf, da haben wir genügend andere Baustellen“, sagte der Trainer.

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04.03.2020

Warum sollte die sportliche Leitung denn auch den schlechtesten TW der Liga gegen den Sicherheit ausstrahlenden, soliden Goalie Andreas Luthe tauschen?

Mit Koubek im Tor hat der FCA doch schließlich die schlechteste Abwehr der Rückrunde.

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03.03.2020

An Wilhelm K.
Es ist schon perfide, dass Sie Personen, die anderer Meinung sind, einen Argumentationsstil vorwerfen, den Sie selbst durchgängig praktizieren. Zb bezichtigen Sie Stephan R, er würde zu ungenau lesen, etwas was Sie selbst mit seinen und mit meinen Texten machen. Ich habe Herrn L nie in die "Nähe einer persönlichen Beziehung zum Manager gerückt", sondern mich gg seinen Vorwurf verwahrt, ich sei nicht am Wohl des fca interessiert sondern nur daran, Reuter zu schaden, indem ich feststelle, dass ich L auch nicht (!!!) beschuldige aufgrund einer persönlichen Beziehung ein Verteidiger Hr. Reuters zu sein. Zudem habe ich nicht mehrmals, sondern exakt einmal gesagt, dass ich keine Lust habe über uns !!! zu diskutieren. Das ist das Wesentliche: Ich sehe keinen Sinn darin, irgendeinen der hier Schreibenden anzugreifen (außer man wird selbst angegriffen), sondern es geht doch darum, Gründe für die negative Entwicklung zu benennen. Wenn Sie mich der Niveaulosigkeit bezichtigenoder Hr. L mir vorwirft, mir sei der fca wurscht, dann ist das ein völlig unnötiger persönlicher Angriff. Um bei Ihrer Terminologie von vorgestern (Disput zw Wolfgang, Stephan und Wilhelm) zu bleiben: Grobe Unsportlichkeit, purer Angriff auf die Knochen, statt den Ball zu spielen, d.i. auf die Argumente einzugehen. Abschließendes Beispiel. Ich habe zwar formuliert, dass R. allein schon wg der teuren Verpflichtung Koubeks gehen müsste, aber nur um zu betonen, dass das unbeirrbare Festhalten an einer Fehlentscheidung den Verein schädigt. Dazu könnten Sie etwas sagen, statt über meine (unwichtige) Person herzuziehen!!

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03.03.2020

Über jede Entscheidung eines Fußballmanagers, sei es, ob es das Trainerteam oder Spieler betrifft, wird es immer unterschiedliche Meinungen geben. Maßgeblich ist aber, was „hinten rauskommt“. Und da steht der FCA angesichts der im Branchenvergleich zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel seit vielen Jahren in jeder Beziehung nun einmal glänzend da und Deutschlands Fußballwelt attestiert Herrn Reuter jedes Jahr wieder eine hervorragende Arbeit in Augsburg. So etwas aufzugeben, nur weil man ein paar Punkte nicht geholt hat, die man hätte holen können oder weil ein einzelner Transfer nicht so ganz überzeugt, zeugt von einer sehr kurzsichtigen Betrachtungsweise, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich denke mir dann immer: So dumm kann man doch eigentlich gar nicht sein. Oder steckt etwas ganz anderes, nämlich etwas Persönliches dahinter?

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02.03.2020

Und nochmal an Herrn L,
es bedarf keines besonderen Scharfsinns, um darauf zu kommen, dass ich sehr wenig von unserem Management halte (s.L's Erkenntnis, ich ließe jetzt die Katze aus dem Sack). Immerhin kritisiere ich schon seit Jahren viele Entscheidungen. Aber was hat das mit Missgunst oder allgemeiner Hetze zu tun? Ich bin überzeugt, dass wir mit einem Manager vom Schlage Rettigs besser dastünden. Ich nehme auch niemanden übel, wenn er Hrn. Reuter verteidigt. Nur, man sollte halt über die Sache diskutieren. Und wenn zb Hr. Götz nahelegt, dass Spieler durch die Unsicherheiten des Torwarts selbst verunsichert werden und es im Grunde unstrittig ist, dass Koubek keine Verstärkung darstellt, kann man sich schon mit den Verantwortlichen beschäftigen. Die Äußerungen von L, mir gehe es nicht um unseren Erfolg, ist nicht nur dumm, sondern unverschämt und (s. Diskussion zw Stephan, L und Wilhelm von gestern) in der Tat "unsportlich".

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02.03.2020

Also, dann nochmal ein rein sachlicher Versuch: Niemand bestreitet, dass Koubek eine sehr schlechte Saison spielt. Niemand bestreitet, dass Reuter Fehler gemacht hat. Im Übrigen gebe ich ihnen auch Recht, dass Rettig ein absoluter Fachmann ist.
Das Problem, das ich mit ihnen habe, ist die einseitige Sichtweise, laut der Reuter einfach an allem Schuld ist, und wenn dann mal etwas klappt, dann war`s jeder nur nicht Reuter. Und so eine Argumentation nenne ich dann unsachlich.
Beispiel: Reuter hat Koubek verpflichtet, allein für diese Aktion muss er ihrer Meinung nach abdanken. Aber Reuter hat auch Niederlechner, Vargas usw verpflichtet, wobei laut vielen Meinungen ein sehr starker Kader entstanden ist. Diesen zweiten Aspekt habe ich von Ihnen noch nie gehört, wobei gerade Koubek und Niederlechner eine ziemlich vergleichbare sportliche Vorgeschichte haben. In der Summe hat also nach den Fakten Reuter einen repektablen Job gemacht.
Wenn Sie nun vermutlich (zu recht) einwenden, dass dieser Kader viel zu oft underperformed, dann würde ich ja verstehen, wenn Sie den Trainer sachlich kritisieren, aber nein, es muss immer der volle Rundumschlag gegen sämtliche Funktionäre sein, wobei das Ganze meist gekrönt wird von Vokabeln wie ignorant, unfähig usw.. Für mich ebenfalls unsachlich.
Und dann noch ihre Lieblingskategorie, nämlich das Äußern von Vermutungen, die dann anschließend so behandelt werden, als wären Sie Tatsachen. Reuter befiehlt die Aufstellung von Koubek, Reuter will keinen sportlichen Erfolg und vieles mehr. Auch das ist in höchstem Maße unsachlich!
Sollten Sie wider Erwarten Beweise für ihre Vermutungen haben, dann bitte die Karten auf den Tisch, und ich wäre der erste, der sich bei ihnen entschuldigt und Sie für ihr Insiderwissen bewundert.

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03.03.2020

Sie wissen aber schon, dass Andreas Rettig genauso in der Kritik stand, wie Stefan Reuter aktuell?

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02.03.2020

Noch eins, Hr L.
mir geht es ausschließlich um den Fußball in unserer Stadt, der so meine und anderer Leute Meinung für diese Saison längst in trockenen Tüchern wäre, hätten wir nicht die Abwehrprobleme, die nach Ansicht derer , die etwas von Fußball verstehen, auch etwas mit dem Torwart zu tun haben. (edit/mod) Ich bin einfach überzeugt, dass die Vereinsführung viele Fehler macht. Sie können gerne anderer Meinung sein, aber wundern Sie sich bitte nicht, wenn ich künftig auch etwas persönlicher werde.

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02.03.2020

@ Maria H.
Ich wundere mich keineswegs, wenn Sie (noch) etwas persönlicher werden.
Was mich allerdings dann doch erstaunt, wie Sie es immer wieder auf`s Neue schaffen, niveaumäßig noch eine Etage tiefer zu steigen.
Jetzt werden intuitiv bereits Verweigerer des Reuter Bashings in die Nähe einer persönlichen Beziehung zum Manager gerückt.
Aber so bleibt eben jede(r) bei seinen/ihren Stärken, die bei ihnen im Bereich der abwegigsten Vermutungen und Halbwahrheiten liegen. Ich weiß genau wovon ich spreche, denn jedes Mal wenn ich ihnen in diesem Forum eine sachliche Frage gestellt habe, hatten Sie plötzlich keinerlei Lust mehr auf eine weitere Diskussion. Frei nach dem Motto von Pippi Langstrumpf "Ich bau mir die Welt, so wie sie mir gefällt", und wenn dann jemand meine Welt mit Fakten stört, ja dann spiel ich nicht mehr mit.

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02.03.2020

Noch eins, Hr L.
mir geht es ausschließlich um den Fußball in unserer Stadt, der so meine und anderer Leute Meinung für diese Saison lângst in trockenen Tüchern wäre, hätten wir nicht die Abwehrprobleme, die nach Ansicht derer , die etwas von Fußball verstehen, auch etwas mit dem Torwart zu tun haben. (edit/mod/Unterlassen Sie bitte solche Äußerungen!) Ich bin einfach überzeugt, dass die Vereinsführung viele Fehler macht. Sie können gerne anderer Meinung sein, aber wundern Sie sich bitte nicht, wenn ich künftig auch etwas persönlicher werde.

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02.03.2020

Um was geht es wohl bei Maria H. mit ihren ständigen Unterstellungen in dieser Angelegenheit? Hat sie ein persönliches Problem mit Stefan Reuter? Oder geht es nur um Missgunst und Hetze im Allgemeinen? Um das Wohl des FCA geht es jedenfalls nicht.

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02.03.2020

Sehr geehrter Herr L
Was soll denn das? Wir haben ein unbestreitbards Torwart-Problem. Die Hintergründe sind glasklar. Warum greifen Sie dienige an, die das Problem anspricht und nicht denjenigen, der es verursacht hat. Zudem bitte ich Sie, sich doch über Hr. Götz und Hr. Eisele zu beschweren.

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02.03.2020

Interessant, dass die Herren Sportredakteure auch einmal erwähnen, wie verheerend sich die Unsicherheit des Torwarts auf die Mitspieler auswirken muss.Nur sollte die Kritik nicht zu kurz greifen: Herr Koubek kann ja kaum etwas dafür, dass er immer wieder aufgestellt wird. Das ist zunächst einmal Sache des Trainers und dannn natürlich des Managers, der offensichtlich auf dem Einsatz besteht. Und dann könnte man natürlich auch darüber sprechen, dass Reuter bereits in der vergangenen Saison mit der unerklärlichen Bevorzugung Giefers erst die Krise ausgelöst hat. Los Leute, traut euch mal, irgendwie geht es auch um eure Jobs!!

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02.03.2020

Lakaien begehren nicht auf Frau Maria.H. ...und wer es trotzdem wagt wird geschasst.

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