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FC Augsburg

09.05.2018

Einsatz von Gregoritsch beim Saisonfinale in Freiburg fraglich

Am Samstag bestreitet der FCA sein letztes Saisonspiel in Freiburg. Damit endet für Augsburg eine durchaus erfolgreiche Saison. Am 1. Juli jedoch beginnen schon wieder die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit.
Video: rt1.tv

Der FCA bangt vor dem Spiel in Freiburg um seinen besten Torschützen. Sportlich ist die Saison zwar gelaufen, eine Niederlage könnte jedoch finanziell schmerzen.

Auf ein spannendes Finale steuert die Fußball-Bundesliga zu. Entscheidungen stehen im Kampf um die internationalen Startplätze an, von noch stärkerem Interesse ist der Kampf gegen den Abstieg.

Indirekt daran beteiligt ist der FC Augsburg. Selbst hat er den Ligaverbleib längst gesichert, gewinnt die Mannschaft von Trainer Manuel Baum aber am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr), könnte sie den Sportclub in arge Bedrängnis bringen. Dessen Trainer Christian Streich und seine Spieler könnten in diesem Fall noch auf den Relegationsplatz gegen den Abstieg abrutschen - vorausgesetzt Wolfsburg siegt seinerseits.

Augsburgs Mittelfeldspieler Michael Gregoritsch wünscht keiner Mannschaft den Abstieg, betont aber auch, für Mitgefühl sei kein Platz. „Wir sind der Liga und allen Mannschaften im Abstiegskampf schuldig, dass wir nochmals Gas geben und unsere beste Leistung zeigen“, sagt er.

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Ob der 24-Jährige in Freiburg zum Einsatz kommt, lässt er offen. Seit zwei, drei Wochen plagt er sich mit Problemen im Adduktorenbereich. Mit 13 Treffern ist er schon jetzt Rekordtorschütze in der Bundesligageschichte des FCA, gerne würde er noch weitere Tore zu einem Augsburger Erfolg beisteuern. Der Österreicher betont: „Ich will unbedingt nochmals spielen.“

Gesperrter Max fehlt dem FC Augsburg gegen Freiburg

Ob er aufläuft, will Baum kurzfristig entscheiden. Unabhängig von der Personalie Gregoritsch muss der Trainer seine Anfangsformation verändern. Linksverteidiger Philipp Max ist wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Weil der langzeitverletzte Max-Ersatz Kilian Jakob ebenso passen muss, wird Baum eine Notlösung präsentieren müssen.

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Als Optionen nennt er für die Linksverteidigerposition Jonathan Schmidt und Innenverteidiger Martin Hinteregger. Würde Schmid nach links rücken, kämen Jan Moravek oder Nachwuchsspieler Simon Asta für die rechte Verteidigerposition in Frage. Baum spricht seinen Spielern Vertrauen aus: „Wir haben noch Lösungen, die absolut bundesligatauglich sind.“

Noch nicht festgelegt hat sich der 38-Jährige in der Torwartfrage. Marwin Hitz hat zuhause gegen den FC Schalke sein Abschiedsspiel gegeben , dennoch lässt Baum offen, ob der Schweizer Nationalspieler, der unmittelbar vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund stehen soll, in Freiburg aufläuft. Wahrscheinlicher gilt, dass Andreas Luthe oder Fabian Giefer zwischen den Pfosten stehen. Sie machen sich Hoffnungen, Hitz als Nummer eins des FCA zu beerben. Weil Luthe in dieser Saison bereits in Berlin eine Einsatzchance erhielt, könnte in Freiburg Giefer Gelegenheit bekommen sich zu empfehlen.

Baum verwehrt sich allerdings gegen den Eindruck, das finale Saisonspiel zu allzu locker angehen zu wollen. „Wenn wir etwas testen, werden wir das aus Überzeugung machen“, berichtet Baum. Zwar ist der Druck der Freiburger nicht mit dem der Augsburger vergleichbar, dennoch ist die Begegnung nicht bedeutungslos.

Der FCA kann bestenfalls noch einen Platz nach oben klettern, würde im Endklassement auf dem zehnten Platz rangieren. Andererseits: Verliert er in Freiburg könnten noch Bremen und Hannover an den Augsburgern vorbeiziehen. Die Platzierung in der Tabelle wirkt sich unmittelbar auf die Verteilung der TV-Gelder aus. Baum: „Wir wollen mindestens die jetzige Platzierung behalten.“

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