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FC Augsburg

11.05.2020

Marco Richters Erfahrung mit dem ersten Härtetest

Marco Richter hatte mit der ungewohnten Belastung zu kämpfen.
Bild: Ulrich Wagner

Elf gegen Elf, das war lange Zeit nicht möglich in der Fußball-Bundesliga. Nach den Lockerungen hat es der FC Augsburg mal wieder probiert.

Der erste Härtetest hatte es gleich in sich. Als die Fußballer des FC Augsburg erstmals nach Lockerung der Hygienevorschriften wegen der Corona-Krise wieder im Training elf gegen elf spielten, war vieles ungewohnt. „Wir haben bei 23 Grad im Stadion trainiert, da war die Puste schon nach 70, 75 Minuten kurz draußen. Aber das bekommen wir bis zu dem Wochenende hin, dass wir über 90 Minuten voll draufgehen werden“, sagte Marco Richter auf dem Instagramkanal von BR24 Sport.

Die Luft reicht nur für 70 Minuten

Ein komisches Gefühl sei es gewesen, nach so langer Zeit in Kleingruppen nun wieder in Mannschaftsstärke trainieren zu können. Bis Samstag haben die Augsburger nun Zeit, sich wieder auf ihr Topniveau zu bringen. Um 15.30 Uhr steht das erste Heimspiel nach der langen Corona-Pause gegen den VfL Wolfsburg an. Allerdings ohne Fans. „Wir haben noch ein paar Einheiten, in denen wir auch taktische Inhalte perfekt einstudieren können. Dann zählt, wer es mehr will und wer die Situation komplett annimmt, auch ohne Fans“, meinte Richter.

Stadt, Land, Fluss im Teamhotel

Seit Samstag ist der 22-Jährige mit seinen Kollegen unter Quarantänebedingungen im Mannschaftshotel in Bobingen untergebracht. Eine Woche wird der FCA dort verbringen, eine gute Vorbereitung auf den Aufenthalt war wichtig. Mehr einpacken also als für normale Aufenthalte vor den Heimspielen. Bei Richter war eine Playstation im Gepäck, zudem Zettel und Stift, um auf Stadt-Land-Fluss-Partien mit Teamkollege Philipp Max vorbereitet zu sein. Vieles also ist anders in diesen Tagen.

Schlager vor dem Spiel

Manche Tradition aber will Richter beibehalten. So normal wie möglich will er die Zeit vor dem Spiel gestalten. „Ich werde meine Kopfhörer aufsetzen und ein bisschen deutschen Rap hören. Capital Bra oder Samra ist schon gut, aber zwischendurch läuft auch ein bisschen Schlager bei mir“, erzählt der Stürmer. Der Rest soll wie immer sein – „außer beim Aufwärmen zu den Fans zu gehen“, sagt Marco Richter.

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