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Stimmen zum FCA-Spiel
28.11.2020

Ruben Vargas: "Offensiv hätten wir es besser machen können"

Daniel Caligiuri muss sich nach dem Spiel gegen seinen Ex-Verein SC Freiburg Kritik gefallen lassen.
Foto: Stefan Puchner, dpa

Die FCA-Spieler geben sich nach dem Unentschieden gegen den SC Freiburg selbstkritisch. "Das Gegentor war einfach schlecht verteidigt", sagt Trainer Herrlich.

Der FC Augsburg trennte sich am Samstag nach einer enttäuschenden Partie mit einem 1:1-Unentschieden vom SC Freiburg. Den Ausgleichstreffer hat der FCA dabei Ruben Vargas zu verdanken. Der Torschütze räumte anschließend ein, dass "da viel Glück dabei war." Die Stimmen zum Spiel.

Niederlechner: "Unser 1:1 war glücklich, weil es abgefälscht war"

Stefan Reuter (FCA-Geschäftsführer Sport): "Es war ein zähes Spiel, weil sich beide Mannschaften neutralisiert haben. Beide hatten ein gutes Positionsspiel, man hat wenig zugelassen, aber wir hätten schon in der Spieleröffnung einfach mutiger sein müssen. Es ist uns nicht gelungen, dass wir in den Halbräumen Spieler frei bekommen und darum haben wir uns zu wenig Tormöglichkeiten erspielt. Freiburg ist gut angelaufen. Sie haben immer gedroht und wenn du nicht absolut mutig spielst, hast du ein Problem."

Florian Niederlechner: "Es gab nicht so viele Situationen im Strafraum. Es war mehr ein Mittelfeldgeplänkel. Das 1:0 war glücklich für Freiburg, unser 1:1 war glücklich, weil es abgefälscht war. Darum war es ein ausgeglichenes Spiel und ein verdienter Punkt für beide. Beide Mannschaften haben es gegen den Ball richtig gut gemacht. Beide Mannschaften sind richtig gut angelaufen und dann ist es richtig schwer. Wir und Freiburg sind nicht Dortmund, Leipzig oder Bayern. Dann wird es einfach schwer mit dem Rausspielen und dann gibt es manchmal so Spiele. Es war ein typisches 0:0-Spiel, jetzt war's halt ein 1:1."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Ich bin zufrieden, wie wir aufgetreten sind, aber mit dem Ergebnis nicht, wenn du mit 1:0 in Führung gehst. Wir haben heute Haltung gezeigt. Es war eine gute Mannschaftsleistung. Wir waren sehr engagiert und mutig, wie wir immer wieder hoch angelaufen sind. So konnten wir Augsburg im Spielaufbau Schwierigkeiten bereiten. Nach dem 1:0 bekommen wir dann noch ein abgefälschtes Tor. Aber da dürfen wir uns nicht aufhalten."

FCA-Trainer Herrlich zu Caligiuri: "Es war ein Geschenk für Freiburg"

Heiko Herrlich (Trainer FC Augsburg): "Es war ein sehr zähes Spiel, bei dem sich beide Mannschaften sehr schwer getan haben, irgendwelche Torchancen sich zu erspielen. Das Gegentor war einfach schlecht verteidigt. Wir hatten Überzahl an der Seite, da gibt es nur ein Ziel: die Balleroberung. Der Gegenspieler kommt zum Flanken und Daniel Caligiuri hat es in der Mitte auch schon besser gemacht. Es war ein Geschenk für Freiburg. Die Reaktion der Mannschaft war dann aber gut. Sie hat wieder einmal in der Endphase Moral gezeigt und wollte das Spiel unbedingt drehen. Mit einem gutem Spielaufbau mit zwei Verlagerungen und einem tollen Abschluss von Ruben Vargas ist uns das gelungen. Der Ball wurde mit der Hand abgefälscht. Der 4. Offizielle hat mir nach dem Spiel gesagt, es hätte Elfmeter gegeben, wenn er nicht ins Tor gegangen wäre. Ich denke, dass Unentschieden ist gerecht."

Jeffrey Gouweleeuw: "Freiburg hat ein sehr gutes Pressing gegen uns gemacht und wir hatten keine Lösungen nach vorne. Deswegen war es ein Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Das Gegentor war zu einfach, meiner Meinung. Am Ende können wir dann zum Glück das 1:1 noch machen. Mit dem Punkt können wir am Ende zufrieden sein, mit dem Spiel nicht."

Ruben Vargas: "Offensiv hätten wir es besser machen können. Wir sind nicht so zu unseren Chancen gekommen, wie wir das vorgehabt haben. Ich freue mich natürlich über mein Tor, auch wenn da viel Glück dabei war, war er sehr wichtig für uns. Wir haben danach gezeigt, dass wir mit dem Punkt nicht zufrieden waren. Leider hat es mit dem zweiten Tor nicht geklappt. Jetzt nehmen wir den Punkt mit. (AZ mit Sky, fcaugsburg.de)

Lesen Sie auch den Spielbericht: FCA gegen Freiburg: Ein Unentschieden, so trist wie der Augsburger Nebel

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