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WM 2018

06.07.2018

Zdenko Miletic: Warum nicht Kroatien als Weltmeister?

Zdenko Miletic traut seinem kroatischen Nationalteam viel zu bei der WM in Russland.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Der FCA-Torwart-Trainer Zdenko Miletic traut Modric und Co. viel zu bei der WM in Russland. Der Kroate freut sich über den Erfolg seiner Nationalmannschaft.

Zdenko Miletic gehört, ohne despektierlich zu sein, zum Inventar des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg. Der ehemalige Keeper und heutige Torwart-Trainer geht bereits in seine 17. Saison. Augsburg ist für seine Familie und ihn längst Heimat geworden. „Wenn man wie ich solange hier ist, dann muss man sich ja wohlfühlen.

Vor allem wenn man die Entwicklung des FCA in den letzten 15 Jahren betrachtet.“ Er hat etliche Trainer kommen und gehen sehen. „Ich habe mit allen noch Kontakt. Mit dem einen mehr, mit dem anderen weniger“, lacht der 50-jährige Kroate.

Schlechte Laune gehört nicht zu den Eigenschaften von „Mile“, wie in Freunde und Fans nennen. Derzeit sowieso nicht. Denn Kroatien ist im Gegensatz zu vielen Favoriten bei der Weltmeisterschaft noch immer im Turnier. Am Samstag bestreitet Kroatien das Viertelfinale gegen den Gastgeber Russland.

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FC Augsburg: In Südtirol bringt Miletic Luthe und Giefer auf Kurs

Bei den Begegnungen gegen Nigeria und gegen Argentinien in der Vorrunde war Miletic in Zagreb. „Die Stimmung war gigantisch. Vor allem nach dem 3:0-Sieg gegen Argentinien. Spätestens da hat man gemerkt, dass Kroatien das WM-Fieber gepackt hat.“ Seine Favoriten waren Frankreich und Brasilien, aber mittlerweile traut er Luka Modric und Co. einiges zu. Vor der Partie gegen Russland ist er optimistisch: „Das sollte man gewinnen. Weil wir von der Qualität besser sind.“ Miletic kann sich ein Endspiel mit Kroatien vorstellen: „Warum nicht? Jetzt ist alles möglich.“

Angetan ist er übrigens auch von seinem Landsmann Niko Kovac, der den FC Bayern trainert. Gegen Kovac hat er früher öfter mal gespielt. „Niko war von allen Kandidaten, die man bei Bayern ins Spiel brachte die beste Lösung.“

Momentan bringt der Torwart-Trainer in Südtirol die beiden FCA-Keeper Andreas Luthe und Fabian Giefer auf Kurs. Einen Favoriten auf die Nummer eins hat er noch nicht: „Der Zeitpunkt ist viel zu früh, dass man darüber sprechen könnte. Beide geben Vollgas und sind hochmotiviert.“ In der Torwartfrage beim FCA bleibt es ebenso spannend, wie bei der Weltmeisterschaft.

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