FC Ingolstadt

29.11.2019

Duell der Serientäter

Maximilian Thalhammer trifft mit dem FC Ingolstadt auf den SV Meppen.
Bild: Roland Geier

Mit dem FC Ingolstadt und dem SV Meppen spielen die Mannschaften mit den längsten Erfolgsserien der Liga gegeneinander. Schanzer treffen auf einen alten Bekannten.

Vier Spiele stehen für den FC Ingolstadt vor der Winterpause in der 3. Liga noch an. Drei Partien können die Schanzer davon im heimischen Audi Sportpark austragen. Seit sieben Spielen ist der Tabellenzweite nun ungeschlagen und Trainer Jeff Saibene hofft, dass seine Mannschaft das Level halten kann und sich ungeschlagen in die Winterpause verabschieden wird.

Einen ersten Schritt dazu können die Donaustädter am Sonntag machen, wenn sie um 13 Uhr den SV Meppen zum Duell erwarten. „Das wird ein ganz schwerer Test. Das ist eine gefährliche Truppe mit viel Mentalität, die man nicht unterschätzen darf und sehr ernst nehmen muss. Meppen steht stabil und hat ein schnelles Umschaltspiel“, warnt der Luxemburger.

Zweifelsohne sind der FC Ingolstadt und der SV Meppen neben Spitzenreiter MSV Duisburg die Mannschaften der Stunde in der 3. Liga. Denn auch der SV Meppen ist seit fünf Partien ohne Niederlage. Die Emsländer haben sogar dem MSV Duisburg eine Niederlage beigebracht und weisen mit 32 Treffern gemeinsam mit dem FCI die zweitbeste Offensive der Liga auf.

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FC Ingolstadt: Ändert Jeff Saibene die Startelf?

Das torlose Spiel der Schanzer am vergangenen Samstag beim SV Waldhof Mannheim sei zwar nicht schlecht gewesen, aber auch nicht überragend, sagte der Chefcoach bei der gestrigen Pressekonferenz. Gegen Meppen kann Saibene erneut aus dem Vollen schöpfen. In den vergangenen drei Spielen bot er immer die gleiche Startelf auf. Ob er diesmal die Rotationsmaschine anwerfen wird, da wich der 51-Jährige listig aus. „Es ist jede Woche ein großes Thema. Wenn man nicht verliert und viele Punkte holt, wechselt man als Trainer nicht so gerne. Wir haben aber vier, fünf, sechs Akteure, die verdient hätten zu spielen. So gesehen kann es zu Wechseln kommen. Aber Sie wissen ja, dass es meistens am Spieltag dann nicht stimmt. So gesehen warten wir mal ab“, scherzte der FCI-Coach und ergänzte: „Wenn man einmal kein Tor geschossen hat, machen es die, die eingewechselt werden, wie Maxi Beister oder Caniggia Elva, immer sehr gut und verstärken die Offensive. Auch Filip Bilbija zeigt gute Ansätze. So haben wir viele Möglichkeiten und Alternativen, nachzulegen“, so der Schanzer-Chefcoach, der es bisher geschafft hat, seinen Kader bei Laune zu halten. „Ich kann nicht oft genug loben, wie die Jungs sich verhalten, die nicht spielen.“

FC Ingolstadt: Gute Entwicklung bei Maximilian Thalhammer

Eine gute Entwicklung bestätigt Saibene Maximilian Thalhammer, der nach der Ausleihe an Jahn Regenburg zu den Schanzern zurückkehrte. Doch als Leader sieht sich der 22-Jährige, der als offensiver Sechser immer selbstbewusster auftritt, noch nicht. Saibene wünscht sich allerdings, dass Thalhammer öfter in die Box geht und den Torabschluss sucht. Der 1,91 Meter große Schlacks sagt allerdings selbst, dass er noch in der Entwicklung steckt, aber immer konstanter wird in seiner Leistung und in Rhythmus kommt.

Auf ein altbekanntes Gesicht können sich die Schanzer-Fans am Sonntag freuen. Der Albaner Valdet Rama, der in der Saison 2009/2010 unter Trainer Thorsten Fink 32 Spiele für den FCI bestritt, ist nach einem Spanien- und China-Abstecher beim SV Meppen gelandet. Auch für Saibene ist Rama kein Unbekannter, da er bei ihm beim FC St. Gallen einst ein Probetraining absolvierte.

Mögliche Aufstellungen

FC Ingolstadt Buntic – Heinloth, Antonitsch, Schröck, Kurzweg – Thalhammer, Krauße – Kaya, Gaus – Kutschke, Eckert Ayensa.

SV Meppen Domaschke – Ballmert, Puttkammer, Komenda, Amin – Kleinsorge, Egerer, Leugers, Evseev – Rama, Undav.

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