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FC Ingolstadt

13.11.2020

FC Ingolstadt: Ungewohnte Nebenrolle für Nico Antonitsch

Will mehr spielen: Nico Antonitsch bringt es beim FC Ingolstadt nach neun Spieltagen erst auf 180 Einsatzminuten.
Bild: Roland Geier

Plus Nico Antonitsch zählte in der vorigen Saison zu den Stammspielern des FC Ingolstadt. Nun muss er sich meist mit der Bank zufriedengeben. Warum er sich kämpferisch gibt und was gegen einen Einsatz beim Spiel in Mannheim spricht.

Als der FC Ingolstadt am vorigen Spieltag den SV Wehen Wiesbaden mit 4:1 besiegte, war Nico Antonitsch mal wieder mittendrin. 90 Minuten stand der Österreicher auf dem Rasen und erledigte seinen Job in der Innenverteidigung gewohnt solide.

„Es hat Spaß gemacht, auf dem Platz zu stehen“, sagt Antonitsch, der vom kurzfristigen Ausfall von Tobias Schröck profitierte und in die Startelf rückte. Ein Gefühl, das er zuletzt nicht mehr kannte. Zählte der 29-Jährige in der Endphase der vergangenen Saison zu den gesetzten Stammspielen, muss er sich in der laufenden Spielzeit hinten anstellen. Meist saß Antonitsch 90 Minuten auf der Bank, beim 1:1 in Kaiserslautern fehlte er gänzlich im Kader. Einzig bei der 0:2-Niederlage bei Viktoria Köln spielte der Österreicher, der es nun auf 180 Einsatzminuten in der laufenden Saison bringt. „Als Fußballer will man immer spielen, sonst hat man sich den falschen Beruf ausgesucht“, sagt Antonitsch, der sich über seine Nebenrolle nicht beklagen will: „Ich muss die Entscheidungen des Trainers akzeptieren und mich in jedem Training anbieten. Das habe ich früher so gemacht und werde ich immer tun.“ Diese Einstellung werde belohnt, „auch wenn ich nicht weiß, wann“.

FC Ingolstadt gastiert bei Waldhof Mannheim

Wenn der FC Ingolstadt am Samstag (14 Uhr) bei Waldhof Mannheim zu Gast ist, wird Antonitsch sich wahrscheinlich wieder mit der Bankrolle zufrieden geben müssen. Schröck ist wieder fit und wird wohl neben Björn Paulsen im Abwehrzentrum spielen, wie Trainer Tomas Oral ankündigte. „Wir haben einen großen Kader und ich muss mich entscheiden“, sagt Oral. Es gebe Situationen, „in denen sich ein Spieler hinten anstellen muss“. Mit Antonitsch sei er „voll zufrieden, weil er als Typ und Charakter auf dem Platz und außerhalb ein wichtiger Faktor ist.“ Es gehört nicht zu den Eigenschaften von Antonitsch, über seine Situation zu jammern. Zumal er zu seinen Konkurrenten ein gutes Verhältnis pflege. „Ich verstehe mich mit Björn sehr gut, Tobi gehört zu meinen besten Freunden in der Mannschaft. Beide sind super Typen“, sagt Antonitsch, der vor der vergangenen Saison aus Zwickau zu den Schanzern gewechselt ist. Ein persönliches Gespräch mit Oral über seine Lage habe er nicht gesucht. „Der Trainer trägt die Verantwortung. Wenn ich den Grund kenne, warum ich nicht spiele, hilft mir das auch nicht weiter. Ich muss im Training Gas geben, darf mich nicht hängen lassen.“

FC Ingolstadt: Caniggia Elva kehrt zurück

Auch bei Waldhof Mannheim, die mit zehn Punkten Tabellenzwölfter sind, will Antonitsch seinen Teil zu einem Erfolg des FCI beitragen, ob auf dem Rasen oder von der Bank aus. „Es wird ein sehr umkämpftes Spiel. Das war gegen Mannheim in der vorigen Saison so und wird diesmal nicht anders sein.“ Neben den Langzeitverletzten Dennis Eckert Ayensa, Thorsten Röcher und Robert Jendrusch müssen die Schanzer auf Ilmari Niskanen (Länderspielreise mit Finnland) verzichten. Auch hinter dem Einsatz von Robin Krauße (Kapselzerrung) steht noch ein Fragezeichen. Caniggia Elva hingegen hat seine Rotsperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung.

Mögliche Aufstellungen

Waldhof Mannheim Bartels – Marx, Verlaat, M. Seegert, Donkor – Christiansen, Saghiri – Costly, Ferati, Boyamba – Martinovic.

FC Ingolstadt Buntic – Heinloth, Paulsen, Schröck, Franke – Keller, Gaus – Kaya, Stendera, Elva – Kutschke.


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