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Presse-Cup

28.06.2007

"Die Fahnen werden ganz fair gesteckt sein"

Der neue Clubmanager des Golfclub Augsburg Fabian Fietze (links) mit Greenkeeper Sergej Leontiev

Golfen ist kein Sport für Langschläfer - schon gar nicht, wenn es darum geht bei einem sportlich ambitionierten Turnier, wie dem Augsburger Presse-Cup zugunsten des Leserhilfswerks der Mediengruppe Pressedruck, beim Golfclub Augsburg (GCA) in Burgwalden abzuschlagen. So werden die ersten Teilnehmer am Samstag um acht Uhr auf die Runde geschickt.

Auch an den Tagen vor dem großen Turnier gab es für die Crew um den neuen Clubmanager Fabian Fietze einiges zu tun. So hatten die heftigen Sturmböen am Montag drei Bäume entwurzelt, die die Spielbahnen behinderten und entfernt werden mussten. Telefonate mit dem Forstbetrieb der Fuggerei gehören ebenso zu den Aufgaben des neuen Clubmanagers wie die Turnierorganisation, Personalverwaltung, Buchhaltung und Marketingaktivitäten.

Eine der Top-Adressen in Deutschland

Warum ist Fabian Fietze von der GolfRange Augsburg zum GC Augsburg gewechselt? "Dieser Verein und der Platz gehören zu den Top-Adressen in Deutschland. Hier geht es weniger kommerziell zu, hier wird man an der Zufriedenheit der Mitglieder gemessen. Und es macht Spaß, Turniere zu organisieren, wie etwa den Presse-Cup, der gesellschaftlich aus Augsburg nicht mehr wegzudenken ist, oder das EPD-Turnier für Profis mit hohen sportlichen Schwerpunkten", sagt Fietze, der sich selbst am liebsten aber als "Arbeiter im Hintergrund" sieht.

"Die Fahnen werden ganz fair gesteckt sein"

Großen Wert legt er darauf, dass der Platz für den Presse-Cup und im Hinblick auf das Profiturnier der europäischen EPD-Tour Ende Juli schon entsprechend optimal präpariert ist. "Wir haben die Grüns deutlich kürzer gebügelt und verstärkt gesandet. Doch wir werden den Platz fair stecken, sonst wird er für die Gastspieler zu schwierig", macht Fietze deutlich, dass der Presse-Cup für aller Teilnehmer zu einer großen Herausforderung werden dürfte.

Tipp vom Präsidenten: "Genau hinschauen und defensiv spielen"

GCA-Präsident Dr. Erkki Bernhard kann dem nur zustimmen. "Wir sind in diesem Jahr in den Kreis der "Leading Golf Courses of Germany" aufgenommen worden. Das zeigt den hohen Standard in unserem Club und das schwierige Level des Platzes - was andererseits aber auch großen Spaß macht", betont Bernhard. "Mein Tipp ist, genau hinschauen und defensiv spielen", rät er Gästen, die mit dem Platz nicht ganz so viel Erfahrung haben, wie die Titelverteidigerin vom gastgebenden GC Augsburg. Die 13-jährige Victoria Scherer hatte im vergangenen Sommer als jüngste Teilnehmerin in der Presse-Cup-Geschichte den Sieg geholt.

Doch die Konkurrenz 2007 ist groß, weiß Turnierleiter Harry Schenavsky. Er wird 127 Teilnehmer auf die Runde schicken, darunter zahlreiche Gäste aus der Augsburger Geschäftswelt, der Medienbranche und dem Sport, wie beispielsweise Erwin Langer aus Anhausen, der Bruder von Golfprofi Bernhard Langer.

Turnierleiter Schenavsky ist zuversichtlich, dass er die zahlreichen Turnierspieler auch rechtzeitig ins Clubhaus zurückbringt: "Meine Hauptaufgabe ist es, dass alles reibungslos abläuft und dass alle schnell spielen. Ich rechne damit, dass die besten den Platz in etwa viereinhalb Stunden spielen und die letzten nach fünf bis sechs Stunden hereinkommen." Ein weiterer Grund, warum Langschläfer beim Golfen keine Chance haben.

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