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„Schwalbennest“ in Roßhaupten

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Als der Roßhaupter Kindergarten im Rathaus war

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3 Bilder
Im Januar sind die Kindergarten- und Krippenkinder wieder in das "Schwalbennest" eingezogen. Rechts im Bild von links: Die Mitarbeiterinnen im Kindergarten Anja Kubina, Tanja Wiedemann und Praktikantin Dinah Hornich.
Bild: Peter Wieser
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Mit der Erweiterung um eine Kinderkrippe ist auch die Einrichtung größer geworden

Röfingen-Roßhaupten. Einen Kindergarten gab es in der Gemeinde Röfingen erstmalig im Jahr 1992. Dieser war mit zwei Gruppen zunächst in der neuen Röfinger Grundschule untergebracht. 1994 zog er nach Roßhaupten in das alte Schulhaus um. Mit viel Eigenleistung war es Bürgern, Gemeinderäten und vor allem Eltern aus Röfingen und Roßhaupten gelungen, dieses in einen Kindergarten samt Außenanlagen zu verwandeln.

Den Namen „Schwalbennest“ bekam er übrigens zur Zeit der Dachsanierung, als sich die beheimateten Schwalben dort wieder ihr Nest bauten.

Auch in den Folgejahren setzte man sich für die Einrichtung ein, unter anderem wurde 2016 der Turnraum im Kellergeschoß generalsaniert. Im selben Jahr entstanden auch die ersten Kinderkrippenplätze.

Ein Neubau musste her

Nachdem es immer schwieriger wurde, freie Krippenplätze zu finden und auch die Einrichtungen in den Nachbarkommunen aufgrund Eigenbedarfs ausgebucht waren, führte der Weg am Bau einer neuen Kinderkrippe nicht vorbei. Ende 2016 erfolgte im Röfinger Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zu einem Neubau in dieser Form, bereits im März 2017 konnten die ersten Aufträge für das Projekt vergeben werden.

Im selben Zug war seinerzeit beschlossen worden, nach mehr als 30 Jahren Kindergartenbetrieb den Kindergartenaltbau zu sanieren. Während dieser Zeit waren die Kindergartenkinder für ein knappes Jahr im Röfinger Rathaus untergebracht.

Amtsstunden zwischen Kindertischchen

Der Gemeinderat wich zu seinen Sitzungen in den Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr aus und das Büro von Bürgermeister Hans Brendle wurde zum Spielzimmer mit Bausteinen und Bobby Cars. „Die Amtsstunden haben sozusagen zwischen den kleinen Tischchen der Kinder stattgefunden“, erinnert sich Bürgermeister Brendle.

Den Kindern hatte es jedenfalls im Rathaus gefallen. „Wir haben uns da genauso wohlgefühlt“, hat Kindergartenmitarbeiterin Anja Kubina bemerkt, als die Kinderkrippe und die neu sanierten Räume des Kindergartens am 20. Januar 2019, gut zwei Jahre nach dem Grundsatzbeschluss, offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Hand in Hand

„Kindergarten und Kinderkrippe – es ist alles beisammen, es passt und es ist ausreichend Platz vorhanden“, betont Bürgermeister Brendle, der gleichzeitig ein Lob an die beteiligten Unternehmen ausspricht, von denen 90 Prozent aus der Region stammen: „Alle haben Hand in Hand gearbeitet.“ wpet

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