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LebenIn Gemeinde Hainsfarth

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Die Geschichte ist allgegenwärtig

Luftaufnahme von Hainsfarth.
Bild: Alfons Jörg
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Hainsfarth ist stolz auf seine Vergangenheit und hat auch in der Gegenwart viel zu bieten

Die knapp 1440 Einwohner von Hainsfarth schätzen die hervorragende Lage ihrer Heimatgemeinde am Riesrand. In unter 30 Minuten ist man jeweils in den Städten Nördlingen, Wemding, Gunzenhausen oder Dinkelsbühl. „Wir liegen in einer tollen Umgebung, doch auch in Hainsfarth selbst lässt es sich wunderbar leben“, bestätigt Bürgermeister Klaus Engelhardt. Und in der Tat, die Gemeinde ist gut aufgestellt. Im Kindergarten/Krippe „Löwenzahn“ werden aktuell Kinder in zwei Gruppen betreut, die Grundschule bietet Bildung von der ersten bis zur vierten Klasse und auch die Nahversorgung ist mit einer Metzgerei, drei Direktvermarktern, einer Gärtnerei und einer Allgemeinärztin gewährleistet.

Ein Meilenstein für die heimische Wirtschaft im Ort war 2019 die Erschließung des Gewerbegebiets „Oberer Kesselweg“ mit 14 Plätzen an den Bestand „Unterer Kesselweg“. „Unsere Wirtschaft ist breit und gut aufgestellt“, freut sich Engelhardt. Besonders stolz ist der Rathauschef auf das intakte Vereinsleben im Ort. „Unsere Vereine sind das Herzstück einer funktionierenden Dorfgemeinschaft“, so der Bürgermeister.

Aber auch bei Touristen ist der Ort beliebt. Mitten im Geopark Ries gelegen ist Hainsfarth ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Der Riespanoramaweg bietet bei Hainsfarth einen wunderbaren Blick ins Ries und auch geschichtlich interessierte Besucher kommen hier voll auf ihre Kosten. So kann man im Steinbruch Aumühle die beiden wichtigsten Riesgesteine Suevit und Bunte Breccie bewundern. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Geotop „Riesseekalk am Burschelberg“ in der Nähe des Sportgeländes. Tief verwurzelt in Hainsfarth ist die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Bereits im Jahr 1434 ist jüdisches Leben in Hainsfarth urkundlich bezeugt. Damit gehörte diese israelitische Gemeinde neben Oettingen und Wallerstein zu den ältesten im Ries. Noch erhalten sind die ehemalige Synagoge, die benachbarte Schule der jüdischen Gemeinde und der jüdische Friedhof am Ortsausgang in Richtung Steinhart.

Seit 1994 pflegt Hainsfarth eine freundliche Partnerschaft mit der Gemeinde Arzano in Frankreich. Um die Beziehungen mit dem kleinen Ort in der Bretagne am Laufenden zu halten, organisiert das Hainsfarther Partnerschaftskomitte alle zwei Jahren einen gegenseitigen Besuch.

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