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Ausbildungschance
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Der erste Eindruck zählt

Foto: contrastwerkstatt, Fotolia.com
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Die Bewerbung sollte individuell und nicht abgehoben sein – dann klappt’s mit dem Personaler

Für den ersten Eindruck hat man keine zweite Chance. Das gilt gerade für die Bewerbung. Liegt sie einmal beim Personaler auf dem Tisch, zählt nur noch das gedruckte Wort. Wer sich gut vorbereitet und in der Bewerbung zeigt, womit er die Anforderungen erfüllt, ist auf dem richtigen Weg. Das klingt einfach, ist aber wirksam, sagt die Karriereberaterin Sabine Kanzler aus Ingelheim am Rhein und gibt Tipps für eine erfolgsversprechende Bewerbung.

Vorbereitung

„Erstmal sollte man sich über den eigenen Stand bewusst werden“, rät Kanzler. „Welche Qualifikationen, welche Stärken habe ich?“ Der Bewerber sollte das Stellenprofil gut kennen und wissen, in welchen eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten sich die Erwartungen widerspiegeln und diese in der Bewerbung herausstellen. Gerade Schulabgänger, die sich auf ihre erste Ausbildungsstelle bewerben, sollten sich vorab gut über den Beruf informieren. Teil der Vorbereitung sollten Kenntnisse über das Unternehmen und die Branche sein – dazu gehört der Internetauftritt der Firma.

Bewerbungsmappe und Online-Bewerbung

Die Karriereberaterin rät von mehrseitigen Mappen ab. „Sie nehmen aufgeklappt den halben Schreibtisch ein.“ Besser sei eine leichte, gut handhabbare und stabile Klemmmappe. Auf der sicheren Seite liege man mit Farben wie dunkelblau oder dunkelgrün. Die Bewerbung darf keinesfalls verschmutzt sein oder Eselsecken haben. Viele Unternehmen fordern ohnehin nur noch Bewerbungen per E-Mail an. Sie sparen Kosten und Zeit. Natürlich sollten Bewerber digital genauso sorgfältig sein wie im klassischen Brief. Inhaltlich unterscheiden sich die beiden Varianten sowieso kaum.

Foto

Ein Foto darf bei der Bewerbung in Deutschland nicht mehr verlangt werden. Dennoch ist es üblich. Die Investition in ein professionelles Foto ist empfehlenswert.

Anschreiben

„Es soll keine Nacherzählung des Lebenslaufes sein“, warnt Kanzler. Das Anschreiben ist die Gelegenheit, zu glänzen – mit den eigenen Erfahrungen. Auf Floskeln wie „mit großer Begeisterung habe ich von der Stelle erfahren“ oder „in mir finden Sie eine flexible und motivierte Mitarbeiterin“ kann man verzichten. Aufschlussreicher sei es, von konkreten Aufgaben oder Projekten zu erfahren, die der Bewerber bisher bewältigt hat. „Beschreiben Sie praktische Beispiele aus der Vergangenheit, in denen bestimmte Eigenschaften sichtbar werden“, rät Kanzler. „Hinterlassen Sie keine Schleimspur, aber erwähnen Sie in einem Nebensatz, warum sie gerade in dieses Unternehmen wollen.“ Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein. Im Anschreiben kann man bestimmte im Lebenslauf nur faktisch aufgeführte Aktivitäten (ehrenamtliche Tätigkeiten) erläutern – wenn sie einem wichtig erscheinen.

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Herz der Bewerbung. Bei Schulabgängern können dort neben der schulischen Qualifikation Praktika und Aushilfsjobs, wie zum Beispiel Zeitungsaustragen, vermerkt werden. Immer mehr durchgesetzt hat sich der anti-chronologische Lebenslauf. Dabei fängt man mit der Gegenwart an und arbeitet sich rückwärts durch. Der Lebenslauf sollte klar strukturiert sein. Bei den Angaben von Zeiträumen reichen Monat und Jahr. Der Lebenslauf muss datiert und unterschrieben sein. Grundsätzlich können alle Berufserfahrungen im Lebenslauf stehen. Hobbys und Interessen sollte man nur reinschreiben, wenn man wirklich welche hat und sie etwas aussagen. Bei jungen Bewerbern zum Beispiel interessant: Wenn jemand im Sportverein ist, kann man ablesen, dass er Teamplayer ist.

Anlagen

In die Anlagen gehören Zeugnisse, Praktikumsbestätigungen sowie Nachweise über Fortbildungen, Sprachkurse, Computerkurse oder andere weiterbildende Seminare.

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