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Schritt für Schritt die Mobilitätswende voranbringen

Foto: Maria Irl.

Als professioneller Skirennfahrer war für ihn auf den Rennpisten der Welt Geschwindigkeit gefragt, nun macht er Tempo für klimafreundliche Mobilität: Felix Neureuther ist Botschafter einer Kampagne, die sich für Nachhaltigkeit und eine stärkere Nutzung der klimafreundlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn einsetzt. Im Interview erläutert der 38-Jährige die Beweggründe für sein Engagement.

Mit dem 9-Euro-Ticket haben in diesem Sommer Millionen Menschen in ganz Deutschland Busse und Bahnen genutzt. Wie ist die Aktion bei dir angekommen?

Das war genau zur richtigen Zeit eine gute politische Maßnahme, denn viele Leute haben öffentliche Verkehrsmittel dadurch neu für sich entdeckt. Am besten hat mir gefallen, dass der ganze Tarifdschungel entfallen ist. So geht für mich moderne Verkehrspolitik. Gerade deshalb habe ich mein Auto öfter stehen lassen. Hin zur Haltestelle und rein in Bus oder Zug. Perfekt!

Wie soll es nach dem 9-Euro-Ticket weitergehen?

Der Preis ist und war natürlich nicht zu halten, aber auch das neue Ticket wird, was man so hört, wieder eine enorme Entlastung und Vereinfachung bringen. Das ist entscheidend, um so viele Menschen wie möglich von diesem Angebot zu überzeugen. Gleichzeitig gilt es aber auch, die Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land zu verbessern. Das ist natürlich eine Mammutaufgabe. Die Klimawende erreichen wir nur durch klimafreundliche Mobilität und dabei spielen Bus und Bahn eine Hauptrolle. Das heißt aber nicht, dass ich mein Auto in Zukunft nicht mehr nutzen werde, denn auch im Bereich der Autoindustrie wird sich viel verändern. Es werden sich Als professioneller Skirennfahrer war für ihn auf den Rennpisten der Welt Geschwindigkeit gefragt, nun macht er Tempo für klimafreundliche Mobilität: Felix Neureuther ist Botschafter einer Kampagne, die sich für Nachhaltigkeit und eine stärkere Nutzung der klimafreundlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn einsetzt. Im Interview erläutert der 38-Jährige die Beweggründe für sein Engagement. dadurch nachhaltige Schnittmengen ergeben, die Auto, Bus und Bahn nicht gegenseitig ausschließen. Wie immer im Leben geht es um die richtige Mischung.

Du bist in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen und verbringst viel Zeit in den Bergen. Ist dein Engagement für Nachhaltigkeit auf diesen Hintergrund zurückzuführen?

Die Nähe und Liebe zur Natur haben sicher dazu beigetragen. Als Skifahrer habe ich hautnah erlebt, wie die Gletscher sozusagen unter meinen Skiern weggeschmolzen sind. In diesem Sommer so dramatisch wie nie zuvor. Das hat extreme Folgen nicht nur für die Menschen im Alpenraum. Davor kann sich niemand mehr verschließen.

Du hast als Skisportler ein Stück weit auch persönlich zur Klimaentwicklung beigetragen. Wie passt das zusammen?

Ja, das stimmt. Ich war ein Teil des professionellen Skisports und bin es ja immer noch. Hätte ich früher im Sommer nicht auf Gletschern trainiert, wäre im Winter der Aufschrei groß gewesen, weil ich nicht konkurrenzfähig gewesen wäre. Aber über die Zeit hinweg habe ich begonnen, die Sinnhaftigkeit des Gletschertrainings in Frage zu stellen und z. B. eine Auszeit des Sommertrainings beim internationalen Skiverband anzuregen. Ich will ja nicht den Skisport verbieten. Es geht mir nur darum, dass alle, die mit dem Skisport zu tun haben, versuchen, einen möglichst nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz beizutragen.

Worauf legst du bei deiner eigenen Mobilität wert?

Mobilität muss zum Leben passen. Ich nutze die Bahn so oft es geht, gerne auch für Geschäftsreisen. Das Auto ist für uns als Familie mit drei kleinen Kindern oftmals aber alternativlos. Und auch das Flugzeug lässt sich bei Auslandsreisen nicht immer vermeiden. Ich halte nichts davon, einzelne Verkehrsmittel zu verteufeln – wie gesagt, es kommt darauf an, wie nachhaltig man sie miteinander verzahnen kann. Eins muss man dazu wissen: Die größten Emissionen werden bei der An- und Abreise in den Urlaub erzeugt. Dort gilt es also anzusetzen und vor Ort für einfache und nachhaltige Mobilität zu sorgen.

 Wie bringst du dich als Botschafter der Klimakampagne ein?

Als Botschafter appelliere ich an die Entscheidungsträger, clevere und bezahlbare Lösungen für eine nachhaltige Mobilität zu scha en. Vor allem aber möchte ich die Menschen ermuntern, häufiger öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Wenn wir alle unser Mobilitätsverhalten hinterfragen und anfangen, wenigstens schon mal einzelne Strecken klimafreundlich zurückzulegen, können wir gemeinsam viel erreichen.

Die Klimakampagne im Überblick

Ziel der Klimakampagne der öffentlichen Verkehrsunternehmen ist es, mehr Menschen vom dauerhaften Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu überzeugen. Dazu Ingo Wortmann, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV): „Die Klimaziele im Verkehrssektor lassen sich bis 2030 nur mit einer Mobilitätswende erreichen. Dazu braucht es ein entschlossenes Handeln von Politik und Branche, aber auch ein Umdenken bei den Menschen. Die Kampagne will aus dem Engagement für Klimamobilität eine echte Bewegung machen, an der sich alle gesellschaftlichen Kräfte beteiligen."

Weitere Infos unter besserweiter.de/klima.

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