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16.07.2010

Banken fusionieren

Banken fusionieren

Die Commerzbank hat die Dresdner Bank übernommen. Die Filialen in der Maximilianstraße und in der Holbeinstraße werden jetzt unter Leitung der Commerzbank geführt. "Die Kunden haben ein größeres Filialnetz", erklärt Andreas Graul, Regionalleiter für den Bereich Augsburg die Vorteile der Fusion. Vorerst, denn ab 2014 soll der Standort in der Maximilianstraße aufgegeben werden. Möglicherweise wird dort stattdessen ein Selbstbedienungsbereich mit Geldautomaten eingerichtet.

Neuer Filialleiter in Augsburg ist Herbert Maier. Der 32-jährige Bankbetriebswirt aus Amberg ist seit 1994 für die Commerzbank tätig und hat verschiedene Bankfilialen geleitet, zuletzt in Kempten und München. Seine Vorgänger, Gerhard Stanke und Christian Zech, nehmen für die Bank andere Aufgaben im Raum München wahr.

Laut Graul wurden im Rahmen der Fusion keine Mitarbeiter entlassen. Auch für die Kunden gab es keine größeren Änderungen, Bankleitzahlen und Kontonummern blieben gleich. Aus der Commerzbank ausgeschieden ist auch Direktor Werner Mäser. "Für die Commerzbank hat sich die Kundenzahl in Augsburg mehr als verdoppelt", sagt Graul. Während die Commerzbank bislang knapp 10 000 Klienten betreut habe, liege die Zahl für die Filialen nach der Fusion bei rund 23 000.

Bislang war die Commerzbank vor allem im Süden Bayerns wesentlich schwächer vertreten als die Dresdner Bank. Durch die Übernahme habe man sich also wesentlich mehr Marktstärke gekauft, bilanziert Graul.

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