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Wertingen

12.11.2018

Ja zum schnellen Internet in Wertingen – aber wie?

Das Bild zeigt das Innere eines sogenannten Multifunktionsgehäuses, welches im Bereich der Stadt Wertingen aufgebaut ist.
Bild: Stadt Wertingen

Ein Service der Stadt Wertingen hilft, den richtigen Anbieter zu finden.

Erklärtes Ziel der bayerischen Regierung in München ist seit mehr als zehn Jahren ein flächendeckender schneller Internetanschluss für alle Bürger und Unternehmen. Hierfür hat der Freistaat gleich zwei Förderpakete für die Kommunen geschaffen, das erste lief von 2008 bis 2011, das zweite begann 2014. Gleiches Ziel wie der Freistaat hatten auch die Stadträte von Wertingen und Bürgermeister Willy Lehmeier, sie haben dafür neben den Fördergeldern viele Euros in die Hand genommen.

Systemadministrator der Stadt Wertingen

Insgesamt sind für den Breitbandausbau Investitionen in Höhe von 1,3 Millionen Euro ausgegeben worden. Dass das Ziel, in der Zusamstadt mit mindesten 30 Mbit/s und mehr ins Internet zu gelangen nun abgeschlossen werden konnte, stellte Manuel Gillich jüngst während einer Stadtratssitzung vor. Gillich ist Systemadministrator der Stadt Wertingen und erklärte den Vertretern der Stadt den flächendeckenden Ausbau in Wertingen mitsamt den zugehörigen Stadtteilen. Dabei stellte sich aber auch heraus, dass die Gemengelage der drei konkurrierenden Anbieter M-net, Telekom und Vodafone für so manchen Einwohner verwirrend ist. „Die Verwirrung wollen wir zwar ändern“, sagt Gillich, doch es bleibe den Bürgern oftmals nichts anderes übrig, als sich selbst mit den jeweiligen Anbietern in Verbindung zu setzen. Nur so könne man erfahren, wer in welchem Stadtteil die beste Bandbreite zur Verfügung stellt. „Unter Umständen muss man den Anbieter wechseln, um dann schnell ins Netz zu gelangen.“

Bürgermeister Willy Lehmeier unterstützt die Initiative Gillichs: „Schließlich haben wir ja nicht umsonst neben 700000 Euro Fördergeld des Freistaats nochmals circa 600000 Euro aus dem Stadtsäckel investiert, um unseren Einwohnern gleichen Zugang und Wettbewerbschancen im Vergleich zu anderen Regionen bieten zu können.“

Infos auf der Homepage der Stadt Wertingen

Gillich rät den Internetnutzern, übers Internet die entsprechende Verfügbarkeit im entsprechenden Stadtteil in Erfahrung zu bringen. Eine Möglichkeit sei, über die Homepage der Stadt an die entsprechenden Links der Anbieter zu gelangen. (pm)

Lesen Sie dazu auch: LEW-Glasfaserprojekt geht in die Verlängerung und Welche Zukunft hat das Radio?

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