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Gemeinderats-Splitter

22.03.2011

Laugna hat ein Windkraft-Konzentrationsgebiet

In Bocksberg wurde ein Kälber- und Rindermaststall genehmigt

Laugna Neben der Ablehnung einer Biogasanlage in Osterbuch standen für die Gemeinderäte Laugnas noch weitere Themen an. Zugestimmt wurde zwei weiteren Anträgen:

lMaststall Jürgen Meitinger darf seinen Kälber- und Bullenmaststall am Ulrichsfeld in Bocksberg bauen. Die Zufahrt sollte nicht durch das Baugebiet erfolgen, wurde dem anwesenden Bauherrn nahe gelegt. Die Abstände vom Baugebiet sind eingehalten. Obwohl bis zur jüngsten Sitzung die Stellungnahme vom Landratsamt noch nicht eingegangen war, genehmigten die Räte den Bau. Die Beteiligung an der Herstellung der Wege wurde entsprechend den anderen landwirtschaftlichen Anlagen im Außenbereich geregelt.

lMaschinenhalle Ewald Reiner darf seine Toreinfahrt der bestehenden Maschinenhalle in Osterbuch erhöhen. Auch hier stimmten die Räte ohne Diskussionen zu.

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lPlakate Weiterhin wurde eine Plakatierungsordnung beschlossen. „Wir haben Tafeln im Dorf, um wilde Plakatierungen zu vermeiden“, bemerkte Georg Keis. Verboten sind demnach „Plakate, Zettel oder Tafeln, die von einer unbestimmten Menschenmenge - insbesondere im öffentlichen Verkehrsraum - wahrgenommen werden können“. Bei Wahlen werden Werbetafeln zur Verfügung gestellt. Wer dennoch plakatieren möchte, muss sich mit der Gemeinde absprechen.

lSchulverband Dem Schulverbund des Schulverbandes Wertingen - Mittelschule - mit dem Schulverband „Am Aschberg“ stimmten die Räte ebenfalls zu. „Keiner Schule entsteht ein Nachteil durch diesen Verbund“, erläuterte Bürgermeister Keis die Vereinbarung der beiden Schulen (WZ berichtete).

Bis zu drei Windräder möglich

lWindkraft Beim Thema „Windkraft“ musste kein Beschluss gefasst werden. Durch das Landratsamt ließ Bürgermeister Keis prüfen, ob die Konzentrationsfläche zwischen Laugna und Hettlingen im 2003 erstellten Flächennutzungsplan den Bestimmungen entspricht. Das Landratsamt bestätigte, dass auf der Fläche mit zwölf Hektar Größe bis zu drei Windräder gebaut werden könnten. Die Abstände zum Dorfgebiet müssten im Fall einer Anfrage nach den gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. „Somit haben wir keinen Grund, uns an dem Planungsverfahren der Stadt Wertingen zu beteiligen“, schloss Bürgermeister Keis dieses Thema ab. (bbk)

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