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Schneid verlässt den Wertinger Stadtrat: und die Wähler?

Kommentar Von Benjamin Reif
12.01.2021

Plus Alfred Schneids Rückzug aus dem Wertinger Stadtrat ist bedauerlich – er gibt aber auch Anlass zur Verwunderung.

Schließlich ist die Kommunalwahl gerade einmal zehn Monate her, die Schneid seine fünfte Periode im Wertinger Stadtrat beschert hat.

Schneid ließ sich bereits nur noch auf Platz 17 der Liste aufstellen – bei einem so altgedienten Kommunalpolitiker ein unmissverständlicher Wink mit dem Zaunpfahl an die Wertinger, dass er nicht traurig darüber gewesen wäre, hätten die Wähler einem der jüngeren Kandidaten auf den vorderen Plätzen den Vorzug gegeben.

Schneid erhielt von den Wertingern fast 300 Stimmen mehr als sein Nachrücker

Sie haben es aber nicht getan – Fabian Braun, der nun nachrückt, hat fast 300 Stimmen weniger geholt als Schneid. Und die CSU hat ihre Mehrheit gegenüber den Freien Wählern mit nur 41 Stimmen verteidigt.

Schneids persönliche Entscheidung zu respektieren heißt nicht, sie kritiklos hinnehmen zu müssen – denn sie ist eben nicht seine Privatangelegenheit. Dass er dazu sein Kreistagsmandat und seine Rolle als Vize-Landrat behält, und außerdem bisher keine echte Erklärung für seinen Schritt vorbringt, legt den Schluss nahe, dass er sich für die Kommunalwahl nur noch hat aufstellen lassen, um der CSU die Mehrheit zu sichern.

Lesen Sie dazu auch: Alfred Schneid verlässt den Wertinger Stadtrat

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