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Villenbach

30.03.2016

Sportlich und finanziell in der Erfolgsspur

Lange bevor der Theatersommer des SV Villenbach für die Besucher startet, arbeitet das Team der Freilichtbühne schon auf Hochtouren. Eine große Rolle spielt auf der Naturbühne immer die Kulisse.
Bild: Winkelbauer

SV Villenbach blickt auf deutlichen Aufwärtstrend der Fußballteams. Ein neues Angebot gibt’s für fußballbegeisterte Mädchen. Vorbereitungen für den Theatersommer laufen bereits.

Eine positive Bilanz zog der Vorsitzende Martin Baumeister bei der diesjährigen Generalversammlung des SV Villenbach mit den Worten: „Der Verein steht gut – der Verein lebt!“ Diese Erkenntnis bestätigten die vorausgegangen Berichte sämtlicher Funktionäre und Abteilungsleiter.

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Tischtennischef Josef Eberhard eröffnete die Berichte der Abteilungen. Hier wechselten sich Licht und Schatten unter den neun Teams ab. Bemerkenswert ist eine starke Damenpräsenz unter den 60 aktiven Mitgliedern. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft sind in der Bezirksliga vertreten, und bei den Mädchen erfreut sich die Abteilung eines regen Zulaufs. Spitzenplätze belegen laut Eberhard auch die erste und zweite Herrenmannschaft, erinnerte Eberhard.

Sehr zufrieden zeigte sich Jugendleiter Franz Hartl über die Spielgemeinschaften mit den Nachbarvereinen, wo sowohl das Sportliche als auch das Organisatorische der sieben Jugendteams bestens funktioniert. Ausflug, Grillparty und eine gemeinsame Weihnachtsfeier auf der Freilichtbühne rundeten das Freizeitangebot für die einzelnen Nachwuchsteams ab. „Ballbina kickt“ lautet das neue Angebot für fußballbegeisterte Mädchen zwischen sechs und 14 Jahren, verkündete Franz Hartl.

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Über einen klaren Aufwärtstrend der ersten Mannschaft informierte Fußball-Abteilungsleiter Markus Ohnheiser. Nach Platz sieben in der letzten Saison rangiert das Team gegenwärtig auf Platz vier mit der Option weiter nach oben. Als Hauptverantwortlichen für die sportlichen Fortschritte nannte er Trainer Bernd Lipp und einen Kader mit 25 Aktiven. Diese Zahl bedeutet, „dass es für eine Mannschaft zu viele Spieler sind, jedoch für ein zusätzliches Reserveteam zu wenige“, stellte Ohnheiser fest. So wird für die neue Saison an einer optimalen Lösung gearbeitet.

Den Reigen der Abteilungsberichte setzte Alexandra Lutz über die Damengymnastikabteilung fort, wo sich durchschnittlich 14 Damen pro Übungseinheit an 32 Abenden fit hielten. Auch eine Krabbelgruppe für Kleinkinder unter der Leitung von Freya Papillon trifft sich wöchentlich im Sportheim. Eine sehr aktive Gruppe mit 23 Fahrern bilden die Mountainbiker, war von Josef Tischmacher zu hören. Die Tagestrainingseinheiten liegen zwischen 30 und 50 Kilometern, während größere Touren durch die schwäbische Alb oder durch das Ammergebirge nach Ettal hart an die Leistungsgrenze gehen.

Theaterchef Josef Dippel erinnerte an die erfolgreichen Freilichtabende mit dem Stück „Ich denke oft an Piroschka“. Trotz der Pause im vergangenen Jahr berichtete er von größeren Baumaßnahmen an der Bühne und von den Planungen für den Theatersommer 2016. Hierbei kommt im Juli der Filmklassiker „Die drei von der Tankstelle“ zur Aufführung.

Wie lebendig neben den sportlichen Aktivitäten der SV Villenbach ist, zeigte der Bericht von Vorstand Martin Baumeister über zahlreiche Veranstaltungen. Auf große Resonanz stieß dabei das erstmals veranstaltete Oktoberfest sowie das Chorkonzert und die Weihnachtsfeier. Luft nach oben, was die Besucherzahlen betrifft, sieht der Vorsitzende beim Konzert „Soundbreak“ sowie bei der Faschingsparty „Bad Taste“ und dem Kinderball.

Auch der Parkplatz am Sportheim war unter der Regie von Josef Dippel saniert worden. Bei diesem Thema kritisierte Vorsitzender Martin Baumeister die teils mäßige Beteiligung an den verschiedenen Arbeitsdiensten.

Der Verein steht auf einem soliden finanziellen Fundament, war dem Kassenbericht von Nicola Lürkens zu entnehmen.

Verschiedene Anregungen kamen zudem zur Sprache. Besonders das Thema Reservemannschaft brennt dem Verein unter den Nägeln, für die noch einige Aktive benötigt würden. Optimistisch stimmt allerdings die Tatsache, dass einige Jugendspieler nach Saisonende ins Seniorenlager nachrücken, um eine weitere Mannschaft stellen zu können.

Eine weitere Anregung war die Unterstützung des Leserhilfswerkes der Wertinger Zeitung „Kartei der Not“, wonach ein zusätzlicher Euro auf jede Eintrittskarte den Bedürftigen in der Region zu Gute kommen soll. Mit Dankesworten an alle Unterstützer und dem Appell auf künftige tatkräftige Mithilfe, besonders beim Projekt Theatersommer 2016, schloss der Vorsitzende. 

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