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Konzert

07.11.2019

Vergnügliches Singen in Villenbach

Der Theaterchor Villenbach und „MixDur“ gaben das Konzert „Mit Vergnügen“. Zum Abschluss sangen beide Chöre unter der Leitung von Petra Dietrich (rechts) gemeinsam den „Musikantenkanon“.
Bild: Otmar Ohnheiser

Theaterchor Villenbach und „MixDur“ aus Zusmarshausen präsentieren bei ihrem Konzert „Mit Vergnügen“ Gesang auf höchstem Niveau. Was Vögel für eine Rolle spielten

Mit auf eine musikalische Reise durch sämtliche Epochen und Genres nahmen der Villenbacher Theaterchor und der Zusmarshausener Chor „MixDur“ das Publikum bei ihrem Konzert „Mit Vergnügen“ in der voll besetzten Sporthalle. Barocke Hofmusik war dort ebenso zu hören wie Musical-Klassiker aus Tarzan und Der König der Löwen.

„Grandios“ lautete das kurze Fazit einer Besucherin am Ende des Konzerts. In der Tat, was der Theaterchor und sein Gast aus Zusmarshausen boten, war ein Ohrenschmaus auf höchstem Niveau. Das Begrüßungslied „Hallo - schön, dass ihr da seid“ bildete den Auftakt in dem bunten Melodienreigen. Gudrun Wagner führte durch das Programm und begrüßte die Gäste unter der Leitung von Dirigent Hans Mayer mit den Worten: „Sie kochen zwar auch nur mit Wasser - aber sie machen ein ganz feines Süppchen daraus.“ Und spielte dabei auf das hohe Niveau der Gruppe an.

Nach dem Stück „Bourree“, ein stimmlich vorgetragener, barocker Hoftanz aus der französischen Volksmusik, ging es schwungvoll mit „Wenn ich vergnügt bin“ von Peter Igelhoff weiter. Der Chor stimmte auch Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ an und flog so mit dem Publikum zumindest musikalisch über den Atlantik. Ein schauriges Krimivergnügen war anschließend Reinhard Meys Song „Der Mörder war immer der Gärtner“. Der bei den Nationalsozialisten verbotene Schlager „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ trugen die Villenbacher Sänger ganz nach dem Motto des Abends „Mit Vergnügen“ vor.

Vergnügliches Singen in Villenbach

Danach war die Bühne frei für den Gastchor. Mit Songs wie „In that Great Gettin‘ up Mornin“ sowie „Carezze“ und „Hold back the River“ präsentierte „MixDur“ Gesangskunst auf höchstem Niveau. Für große Erheiterung sorgte nach der Pause ein Witz aus der Vogelwelt, den Johann Wagner von der Theaterbühne Rischgau in seiner unnachahmlichen Art zum Besten gab. Und das fliegende Federvieh stand auch in den nächsten beiden Nummern im Fokus. Zunächst sang der Theaterchor Bodo Wartkes Version „Der Vogelfänger“. In dem Stück werden verschiedene Vogellieder miteinander vermischt.

Mit dem „Vogellied“ starteten die Gäste aus Zusmarshausen ihren zweiten Auftritt. Ihr vielseitiges Repertoire unterstrich „MixDur“ anschließend mit dem modernen Song „Little Smile“ und dem klassischen Beitrag „Il Carnevalle di Venezia“ von Gioachino Rossini.

Anschließend übernahm das Team von Chorleiterin Petra Dietrich wieder die Bühne mit einem Rückblick auf den letzten Theatersommer. Mit den Stücken „Ein Sommernachtstraum“, das „Mondlied“ sowie das „Lied der Elfen“ weckten die Sänger beeindruckende Momente an den Shakespeares-Klassiker, der im vergangenen Jahr auf der Villenbacher Freilichtbühne gespielt wurde.

Romantisch ging es schließlich zu, als Artur Bihler mit dem Soloauftritt „Dir gehört mein Herz“ an die Hochzeit seiner Tochter erinnerte. Ein Gefühl von purer Innigkeit drückten anschließend die Lieder „Ich seh´ dich“ von Oliver Gies und „Can you feel the love tonight“ von Elton John aus. Bevor das Publikum noch seine Zugaben forderte, beendeten die Chöre zusammen mit dem „Musikantenkanon“ den Konzertabend.

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