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Kommunalwahl

06.11.2019

Werner Filbrich hat Lust auf Villenbach

Karl Benz
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Karl Benz

Der amtierende Bürgermeister Werner Filbrich meldet sich gesundet zurück und hat schon Pläne für die nächsten sechs Jahre. Wie ihn die Freie Wählergemeinschaft wieder zum Bürgermeisterkandidaten gekürt hat

Der erste Schritt in Richtung Kommunalwahl am 15. März 2020 ist in Villenbach getan. Die Freie Wählergemeinschaft Villenbach-Rischgau-Hausen hat am Montagabend Werner Filbrich in geheimer Wahl als Bürgermeisterkandidat nominiert. 58 von 62 Stimmen entfielen auf den amtierenden Bürgermeister, der sich herzlich für das Vertrauen bedankte. Ein anderer Kandidat stand nicht zur Wahl, lediglich zwei andere Namen waren auf jeweils einem der Stimmzettel gestanden, bei der Auszählung durch Wahlleiter Karl Benz und seine Helfer Alexandra Karmann und Stefan Link. Zwei waren leer, also ungültig. Die Versammlung zeigte sich außerdem damit einverstanden, dass Filbrich in Riedsend, wo am Mittwoch, 13. November, die Nominierungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft Wengen- Riedsend-Beuren-Demhart stattfindet. Um 19.30 Uhr, im dortigen Vereinsheim.

Im Vorfeld stellte Filbrich den Anwesenden, unter denen auch Neubürger waren, sich und seine Ziele für weitere sechs Jahre als Bürgermeister vor. 60 Jahre ist er alt, „ein Eingefleischter, noch nie von Hausen weggekommen“, verheiratet und hat drei Kinder. Hauptsächlich widme er sich dem Bürgermeisteramt, „das hat die letzten sechs Jahre viel Spaß gemacht“, erklärte er. Seine Vermögensberatung sei eher zum Nebenjob geworden, sein Sohn kümmere sich inzwischen darum. Zu seinem Gesundheitszustand sagte er: „Ich kann und darf sagen, ich bin zu 100 Prozent wiederhergestellt.“ Ihm gehe es besser als 2017, er sei leistungsfähig wie vorher. Und er habe Lust, sich für Villenbach einzusetzen, gut und zielführend mit dem neuen Gemeinderat zusammenzuarbeiten, um bestehende und neue Projekte anzupacken. Dazu gehören unter anderem die Erweiterung des Kindergartens, die Dorferneuerung, der Ausbau verschiedener Straßen, die Unterstützung der Feuerwehren, der Vereine und das Aufstellen eines Gewerbegebiets.

Karl Benz, Leiter des Ordnungsamtes der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen, führte durch die Nominierungsversammlung, unterstützt von seiner Kollegin Alexandra Karmann, die ab März, wenn er in Ruhestand geht, für seine Aufgaben zuständig sein wird. Er erläuterte, dass zum Gemeinderat gewählt werden dürfe, wer seit mindestens drei Monaten seinen Wohnsitz in der Gemeinde habe, auch wenn es sich um einen Nebenwohnsitz handle. Wählen dürfe jeder, der seit zwei Monaten seinen Wohnsitz oder Nebenwohnsitz in der Gemeinde habe.

Werner Filbrich hat Lust auf Villenbach

Drei derzeit tätige Gemeinderäte stellen sich wieder der Wahl. Zum dritten Mal Michael Stegmiller, zum zweiten Mal Josef Dippel und Dieter Meißle, der am Ende mit 112 mit Abstand die meisten Stimmen der Anwesenden bekam. Ganz so einfach wie erhofft war es dann doch nicht, zwölf Bewerber für die Liste der Gemeinderatskandidaten plus zwei Nachrücker zu finden, deshalb ließ sich auch Werner Filbrich aufstellen. Als notwendig erachtete Ordnungsamtsleiter Benz die Zahl, falls jemand bis zum Ende der Frist, dem 23. Januar 2020, seine Bewerbung noch zurückziehe. Wäre nichts festgelegt, müsse eine neue Versammlung einberufen werden. Wie auch bei der Wahl zum Gemeinderat durften die 63 Wahlberechtigten – einer war noch hinzugekommen – ihre Stimmen bündeln, drei maximal pro Bewerber, insgesamt zwölf pro Wahlberechtigtem.

Als Verbindungsmann zwischen der Verwaltungsgemeinschaft und den Kandidaten wurde Stefan Geis eingesetzt, sein Stellvertreter ist Jürgen Krell. Fotos: Brigitte Bunk

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