Glött

20.08.2018

Kein Aufbäumen

Viele Chancen hatte Glött bei der 0:3-Heimschlappe gegen Altenmünster nicht, hier köpft Philipp Strehle (Nummer 20) übers Gästetor.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Bezirksliga Nord: Nach dem 0:3 im Derby gegen Altenmünster zieht Glötts Trainer Stefan Schneider ein ernüchterndes Fazit.

Von Benjamin Rößle

Der SC Altenmünster nutzte am Sonntagabend einen desolaten Auftritt der Glötter Bezirksliga-Fußballer zum verdienten 3:0-Auswärtserfolg. Zunächst profitierte der Gast in diesem Derby zwar von einem krassen Aussetzer, doch dann glänzte er mit gutem Konterspiel.

Die erste Hälfte war ganz untypisch für dieses Duell: Sehr zurückhaltend, ehe Altenmünster zunehmend die Initiative ergriff und überwiegend über die Flügelspieler Glenk und Barakzaie für Offensivaktionen sorgte. Die Gastgeber indessen taten sich sehr schwer und konnten aus dem Spiel heraus kaum Torgefahr entwickeln. Die ersten guten Möglichkeiten hatten demnach die Zusamtaler durch Manfred Glenk (12.) und Dominik Osterhoff (22.). Wenig später konnte Altenmünsters Angreifer gar nicht mehr anders, als die Kugel aus nächster Nähe zur Führung einzuschieben. Osterhoff war Nutznießer von einem krassen Missverständnis um Torhüter Trenker.

„Bis zu diesem Rückstand waren wir noch gut im Spiel. Klar, nach vorne ging wenig, aber uns gelang es Altenmünster größtenteils vom Tor fernzuhalten“, so ein völlig enttäuschter SSV-Trainer Stefan Schneider. Denn sein Team zeigte nach dem 0:1 keine Trotzreaktion, kein Aufbäumen. Bis auf einen Distanzschuss von André Daferner, den SCA-Keeper noch glänzend parierte, fanden die Hausherren-Offensive kaum statt. Das änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht. Altenmünster agierte deutlich zielstrebiger, auch wenn bei den Gästen etliche Bälle verloren gingen. Dennoch war sich SCA-Trainer Goran Boric sicher, „dass meine Mannschaft die sich bittenden Räume früher oder später nutzen werde“. Und genau so kam es auch. Glött agierte kopflos ohne große Torgefahr, Altenmünster sorgte in der Schlussphase mit schnellem Konterspiel für die Entscheidung. Zunächst schloss Nico Schuster seinen Lauf über das halbe Feld vor Trenker sicher zum 0:2 ab (80.). In der Nachspielzeit krönte dann Altenmünsters Bester, Fahad Barakzaie, eine überragende Leistung mit dem sehenswerten 0:3. Fazit Schneider: „Heute wurde ich von einigen Spielern richtig enttäuscht, das reicht dann einfach nicht in der Bezirksliga.“

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