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Schlüsseltechnologie

22.07.2010

Ulm: 27 Millionen Euro für Batterien-Labor

Christian Saffert, Chemielaborant, überprüft am "Multi-Kanal-Testsystem" die Speicherkapazitäten verschiedener Lithium-Ionen-Testbatterien.
Bild: obs/BASF SE

In Ulm ist mit dem Bau eines 27 Millionen Euro teuren Labors für die Entwicklung von Hochleistungsbatterien begonnen worden. Das Zentrum für diese Schlüsseltechnologie ist einzigartig in Europa.

In Ulm ist mit dem Bau eines 27 Millionen Euro teuren Laborgebäude für die Entwicklung von Hochleistungsbatterien begonnen worden.

Damit habe das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) von Sommer 2011 an eine "in Europa einmalige Perle", sagte Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) beim Spatenstich am Donnerstag.

Das Land hat das Projekt mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Auf 6600 Quadratmeter sollen im "eLab" Lithium-Ionen-Zellen produziert und Hersteller die Sicherheit sowie Lebens- und Leistungsdauer ihrer Batterien testen können.

Die Batterien gelten als Schlüsseltechnologie für die dezentrale Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien und für die Elektromobilität. Auf diesem Gebiet solle Deutschland Leitmarkt werden, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU). "Die Batterieforschung ist der Schlüssel dazu", sagte sie. Denn die fahrzeugtaugliche und kostengünstige Herstellung von Lithium-Ionen- Batterien sei noch eine große Herausforderung. dpa

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