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  3. Verseuchte Eier: Belgische Behörden wussten schon Anfang Juni von Fipronil-Verdacht

Verseuchte Eier
05.08.2017

Belgische Behörden wussten schon Anfang Juni von Fipronil-Verdacht

Anhand der Stempel-Nummern kann man selbst überprüfen, ob Eier im Kühlschrank mit dem Insektizid Fipronil belastet sind.
Foto: Huisman Media/dpa

Im Fipronil-Skandal gibt es neue Enthüllungen: Die belgischen Behörden wussten schon länger von einem Verdachtsfall als bislang bekannt.

Die belgischen Behörden waren bereits seit Anfang Juni über einen Fipronil-Verdachtsfall bei Eiern informiert. Das bestätigte eine Sprecherin der belgischen Lebensmittelsicherheitsbehörde FASNK am Samstag.

Fipronil-Verdacht: Die belgischen Behörden reagierten erst Wochen später

"Ein belgischer Betrieb hat uns gemeldet, dass es ein Problem mit Fipronil geben könnte", sagte Sprecherin Katrien Stragier. Dennoch habe die Behörde entschieden, den Verdacht nicht öffentlich zu machen. "Das war, damit die Staatsanwaltschaft ihre Arbeit machen konnte." Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Betrugs.

Gemeldet hatten die belgischen Behörden erste Fipronil-Fälle nach Angaben der EU-Kommission erst Wochen später am 20. Juli. Am 22. Juli wurde das Gift in den Niederlanden in Eiern von sieben Betrieben nachgewiesen. In den Tagen darauf folgten weitere Funde, auch vier deutsche Geflügelhöfe sowie eine Briefkastenfirma sind betroffen.

Stragier verteidigte die Entscheidung, erst am 20. Juli andere europäische Länder zu informieren. Man habe erst Informationen über die Dimension des Problems sammeln müssen. Dass belgische Verbraucher nicht früher informiert worden seien, stehe im Einklang mit europäischen Regeln, da die Höchstwerte von Fipronil in Eiern in Belgien nicht erreicht worden seien. 

Fipronil-Skandal: In fast allen Bundesländern wurden verseuchte Eier gefunden

In fast allen deutschen Bundesländern wurde inzwischen Fipronil in Eiern nachgewiesen. Das für diesen Zweck verbotene Insektengift war vor allem in den Niederlanden in Legehennenbetrieben eingesetzt worden, viele der dort produzierten Eier wurden nach Deutschland verkauft. 

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Die giftige Substanz gelangte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen über das Reinigungsmittel Dega-16 in die Ställe. Mutmaßlich hatte ein belgischer Hersteller Fipronil beigemischt. 

Experten sehen momentan keine großen Gesundheitsrisiken beim Verzehr belasteter Eier oder daraus hergestellter Produkte. Millionen mit Fipronil belastete Eier wurden bereits aus dem Verkehr gezogen. Inzwischen gibt es in Deutschland auch erste Rückrufe für Produkte mit verarbeiteten Eiern. dpa/AZ

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