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Pöttmes

14.12.2020

Alfons Eitelhuber soll Pöttmeser Bürgermedaille in Gold erhalten

Bis 2009 wurde der Markt Pöttmes vom alten Rathaus aus verwaltet. Von 1990 bis 2002 war Alfons Eitelhuber Zweiter Bürgermeister der Gemeinde. Er soll nun besonders geehrt werden.
Bild: Nicole Simüller (Archivfoto)

Plus Der frühere zweite Bürgermeister soll die Bürgermedaille bekommen. Darüber beriet der Gemeinderat ebenso wie über die Sanierung der Pöttmeser Pfarrkirche.

Alfons Eitelhuber soll die Goldene Bürgermedaille des Marktes Pöttmes bekommen. Einen entsprechenden Antrag stellte die CSU-Fraktion im Marktgemeinderat.

Eitelhuber, seit 1950 CSU-Mitglied, wurde 1966 in den Gemeinderat gewählt. Er gehörte ihm bis 2002 an. Von 1990 bis 2002 war Eitelhuber Zweiter Bürgermeister. CSU-Fraktionssprecher Christian Vetter schrieb in dem Antrag: "In den 36 Jahren Marktgemeinderat und zwölf Jahren Zweiter Bürgermeister hat Herr Eitelhuber viel für die Marktgemeinde Pöttmes geleistet." Daher sehe die Fraktion "alle Voraussetzungen erfüllt", ihm die Bürgermedaille in Gold zu verleihen. Das sahen auch die anderen Fraktionen so. Erich Poisl (CWG) sagte: "Das hat er sich verdient."

Von 1990 bis 2002 war Alfons Eitelhuber Zweiter Bürgermeister der Marktgemeinde Pöttmes. Er soll nun mit der Bürgermedaille in Gold geehrt werden.
Bild: Petra Bichlmaier (Archivfoto)

Unabhängig von der Person Alfons Eitelhubers schlug Thomas Golling, Fraktionssprecher des Bürgerblocks, vor, Kriterien zu erarbeiten, in welchen Fällen die Bürgermedaille in Gold, Silber oder Bronze verliehen werden soll. Was das anbelangt, habe die Ehrensatzung der Gemeinde Schwächen. Das sah auch Vetter so - ebenfalls unabhängig von der Person Eitelhubers. Voraussichtlich im neuen Jahr soll darüber beraten werden.

Sanierung der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Pöttmes In der Pöttmeser Pfarrkirche steht eine Außen- und Dachstuhlinstandsetzung an. Einem Kostenvoranschlag zufolge betragen die Gesamtkosten 3,2 Millionen Euro. Üblicherweise gewährt der Markt Pöttmes Kirchenstiftungen einen Zuschuss von fünf Prozent der förderfähigen Kosten. So auch bei St. Peter und Paul, was einer Summe von 159.000 Euro entspricht.

Obwohl der Bürgerblock damit grundsätzlich einverstanden war, gab es eine Gegenstimme von dessen Fraktionssprecher, Thomas Golling - Thomas Huber (Bürgerblock), Alwin Wagner und Xaver Tyroller (beide CWG) fehlten entschuldigt, Wolfgang Baierl (Bürgerblock) kam später. Golling war zuvor mit einem Antrag gescheitert, die Abstimmung über den Zuschuss zu vertagen - gemeinsam mit der Beratung über einheitliche Kriterien für Zuschüsse zur Sanierung von Leichenhäusern. Er wünschte sich eine Aufstellung, was die Gemeinde aktuell freiwillig an die Kirchen zahlt. Jürgen Mayer (Bürgerblock) regte an, generell den Grundsatzbeschluss zu überdenken, wonach die Gemeinde fünf Prozent Zuschuss gewährt, und möglicherweise eine Deckelung einzuführen. Beides fand in der Runde keine Zustimmung. CSU-Fraktionssprecher Vetter sagte: "Dann müssten wir jede freiwillige Leistung auf den Prüfstand stellen. Entweder alle oder keiner."

Der Pfarrkirche St. Peter und Paul im Kernort von Pöttmes steht eine Außen- und Dachstuhlinstandsetzung bevor. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Kostenvoranschlag auf über drei Millionen Euro.
Bild: Erich Echter (Archivfoto)

Sanierung von Leichenhäusern Die Beratung über die Leichenhäuser wurde später doch noch verschoben. Unter anderem, weil die Räte keine ausreichende Informationsgrundlage sahen. Eine Liste sollte einen Überblick geben, wie bisher bei Sanierungen und Versicherungen verfahren wurde und wird. Sie erwies sich als nicht vollständig.

Grund- und Mittelschule in Pöttmes soll saniert werden

Sanierung der Grund- und Mittelschule Der Marktgemeinderat beschloss im nichtöffentlichen Teil der Sitzung, von einem Neubau der Pöttmeser Grund- und Mittelschule abzusehen und stattdessen eine Sanierung ins Auge zu fassen. Damit entsprach er einer Empfehlung des Marktentwicklungsausschusses. Wie Geschäftsstellenleiter Stefan Hummel mitteilte, soll nun das Bestandsgebäude im Rahmen einer Machbarkeitsstudie begutachtet werden, inwiefern Räume und Flächen den aktuellen Anforderungen genügen.

Straße am Salzsilo Die Straße am Salzsilo in Pöttmes wird auf einem Teilstück zum Geh- und Radweg zurückgebaut. Hintergrund ist zum einen, dass die Gemeinde für den Radverkehr eine Alternative zur viel befahrenen Schrobenhausener Straße schaffen will. Zum anderen könnte sie den zunehmenden Verkehr am Unterfeld mit einer Verbindung hinüber ins Gewerbegebiet in zwei Richtungen ausleiten und so die Wohngebiete entlasten. Im Norden wären außerdem Parkplätze für das Kinderhaus möglich. Bürgermeister Ketz betonte, die Landwirte hätten weiterhin eine Zufahrtsmöglichkeit zu ihren Feldern. Sie müssten lediglich einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Die nördliche Zufahrt auf die Felder bleibe offen. Erich Poisl (CWG) stimmte als Einziger dagegen.

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