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Ehekirchen-Weidorf

16.02.2015

Gaudiwurm wird zum Mega-Ereignis

Für einen der Farbtupfer unter den 33 fantasievoll geschmückten Wagen und 18 Fußgruppen in ihren herrlichen Kostümen sorgten in Weidorf (Ehekirchen, Kreis Neuburg-Schrobenhausen) auch diese närrischen Vogelscheuchen.
Bild: Doris Bednarz

Im kleinen Ehekirchener Ortsteil Weidorf zogen 51 Gruppierungen durch das Dorf

Ehekirchen-Weidorf Der Faschingsumzug im kleinen Weidorf wurde ein Mega-Ereignis. 33 fantasievoll geschmückte Wagen und 18 Fußgruppen in wunderschönen Kostümen nahmen daran teil. Die Stimmung unter den etwa 3000 Besuchern war grandios.

Der zweistündige Umzug, der zum vierten Mal stattfand, wurde sowohl für die Teilnehmer als auch für das Publikum ein unvergleichbares Erlebnis. Ein Dankeschön richteten Präsidentin Edith Bierwagen und Josef Fischer an alle Weidorfer, „denn nach dem Umzug heißt es Müll aufräumen. Auch dabei hilft wieder das ganze Dorf.“

Den bunten Reigen führte Zugorganisator Josef Fischer an. Die teilnehmenden Vereine und Ortschaften zeigten originelle Kostüme und machten sich Gedanken zu politischen Themen. Auch die zwölf Gruppierungen aus Weidorf übertrumpften sich wieder einmal an Ideenreichtum. Scheußliche Zombies, zauberhafte Hexen, venezianische Masken, Geister, närrische Vogelscheuchen oder traumhaft schöne Pfauen – die vielen Maschkerer versprühten Charme und Heiterkeit und sorgten dafür, dass es den Narren am Straßenrand nicht langweilig wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr schickte die Gallier Asterix und Obelix mit Hund Idefix ins Rennen. Der Stammtisch Weidorf/Haselbach begeisterte mit dem Nachbau eines Bundeswehrpanzers, um auf den Ausrüstungsnotstand der Bundeswehr ohne Ersatzteile und Wartung hinzuweisen.

Die Weidorfer Gardemädels mit Funkenmariechen Julia Stegmair heizten dem Publikum mächtig ein und verteilten zusammen mit dem Prinzenpaar Patricia I. und Martin I. Rosen. Die renovierungsbedürftige Bundeswehr zog sich wie ein roter Faden durch den Umzug.

Die Faschingsfreunde Wiesenbach (Pöttmes) bemängelten den Personalmangel und die JU Echsheim (Pöttmes) zeigte einen Bundeswehrhubschrauber, der auf den ADAC wartete. Die ewige Baustelle „Berliner Flughafen“ wurde ebenfalls auf die Schippe genommen.

Lutscher, Bonbons, Minikrapfen und Getränke: So ziemlich alles wurde an das Publikum verteilt. Nach dem Mega-Umzug trafen sich die Teilnehmer im Party-Zelt, wo die Fete mit Auftritten der Faschingsgesellschaften aus Weidorf, Schrobenhausen und Neukirchen gegen Mitternacht ihr Ende fand.

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