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Bildung in Dasing

03.09.2018

Mittelschule Dasing erprobt Regeln für Handys

Handy und Schule: Ewiger Konfliktstoff.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Die Mittelschule Dasing nimmt an einem Modellprojekt teil. Darin wird getestet, wie Schulen Regeln für den Umgang mit Handys aufstellen können.

20 Schulen in Schwaben erproben ab Schuljahresbeginn, wie sich die private Nutzung von Handys schulintern regeln lässt. Im Landkreis Aichach-Friedberg ist die Mittelschule Dasing bei dem Modellprojekt dabei. Das gab das Kultusministerium Bayern bekannt.

Die beteiligten Schulen können im Rahmen des Schulversuchs ab dem Schuljahr 2018/2019 schulinterne Regeln in Abstimmung mit dem Schulforum aufstellen, die die private Handynutzung in der Schule beispielsweise zeitlich, räumlich oder auch altersspezifisch differenziert regeln. Der Schulversuch ist auf zwei Jahre angelegt und endet mit dem Schuljahr 2019/2020. Er wird fachlich durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung begleitet und evaluiert. „Im Schulterschluss mit Schulleitern, Lehrern, Eltern und Schülern und unter wissenschaftlicher Begleitung wollen wir so Möglichkeiten ausloten, um neben der pädagogischen Nutzung von Handys im Unterricht auch dem Wunsch nach einem privaten Gebrauch von Smartphones im Schulalltag zu entsprechen“, sagt Kultusminister Bernd Sibler.

Die Schulen haben Medienerziehung als Schwerpunkt in ihr Medienkonzept aufgenommen und möchten eigenverantwortlich neben der unterrichtlichen Nutzung die private Nutzung von Mobiltelefonen und digitalen Speichermedien durch Schüler regeln.

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135 Schulen in Bayern machen mit

Kultusminister Sibler erläutert: „135 Schulen in ganz Bayern haben zum Schuljahr 2018/2019 die Chance, eigenständig und praxisnah Regelungen zu erproben und damit alle Beteiligten vor Ort aktiv einzubinden.“ Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner freut sich über die Beteiligung der Schulen vor Ort: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die gesamte Schulfamilie tragfähige Konzepte zur Nutzung von Smartphones auch über den Unterricht hinaus entwickelt.“

Auf dieser gemeinsamen Grundlage könne man eine mögliche Neuregelung der privaten Nutzung von digitalen Speichermedien an unseren Schulen im Dialog mit allen Beteiligten und Betroffenen verantwortungsvoll ausloten.

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