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Kommunalwahl: Rehling sucht noch Kandidaten fürs Bürgermeisteramt

Kommunalwahl

Rehling sucht noch Kandidaten fürs Bürgermeisteramt

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    Die momentan größte Baustelle in Rehling ist der Kindergartenneubau, den der ausscheidende Bürgermeister Alfred Rappel noch in die Wege geleitet hat. Die Einweihung (geplant Herbst 2020) wird ein dann mit einem neuen Rathauschef erfolgen. Das Bild zeigt die riesige Baustelle. Die Aufnahme wurde vom Obergeschoss der angrenzenden Grundschule aus gemacht. 	Foto: Josef Abt
    Die momentan größte Baustelle in Rehling ist der Kindergartenneubau, den der ausscheidende Bürgermeister Alfred Rappel noch in die Wege geleitet hat. Die Einweihung (geplant Herbst 2020) wird ein dann mit einem neuen Rathauschef erfolgen. Das Bild zeigt die riesige Baustelle. Die Aufnahme wurde vom Obergeschoss der angrenzenden Grundschule aus gemacht. Foto: Josef Abt

    Mit der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 wird sich im Rehlinger Gemeinderat vieles verändern. Mindestens sechs der 14 Ratsmitglieder kandidieren nicht mehr, ein weiterer amtierender Gemeinderat ist noch unschlüssig. Hinzu kommt, dass Bürgermeister Alfred Rappel, der mit aktuell 62 Jahren ebenfalls seinen Rückzug angekündigt hat. Vor 17 Jahren hatte sich Rappel, gebürtig in Wallersdorf bei Rain am Lech, von den Bürgern für Rehling als Nachfolger von Johann Haider, der nicht mehr kandidierte, aufstellen lassen. Zuletzt wurde er mit eindeutiger Mehrheit im Amt bestätigt.

    Viele Rehlinger Projekte fallen in Rappels Amtszeit

    Seitdem hat der Diplom-Verwaltungswirt im Rehlinger Rathaus eine große Zahl von Projekten erfolgreich hinter sich gebracht. Dazu gehörte zuletzt der Kläranlagenneubau. Derzeit läuft noch das bislang größte Projekt, der Neubau des Kindergartens. Dessen Einweihung und Inbetriebnahme wird Alfred Rappel nicht mehr persönlich vornehmen.

    Zahlreiche Gemeinderäte in Rehling haben sich schon entschieden

    Unter den ausscheidenden Ratsmitgliedern ist mit Inge Gulden auch die Bürgermeisterstellvertreterin. Auch Bernhard Jakob, der jahrelang Vorsitzender beim Wasserzweckverband der Hardhofgruppe war, will nicht mehr zur Wahl antreten. Somit werden drei Stellen im Rehlinger Kommunalparlament auf einen Schlag frei. \u0009Wie in einem Gespräch mit dem CSU-Ortsverbandsvorsitzenden Wolfgang Haberl und Ignaz Strobl, dem Vorsitzenden der Bürger für Rehling zu erfahren war, wird es bei der nächsten Kommunalwahl in Rehling keine separaten Listen dieser Gruppierungen geben, wie noch bei der letzten Wahl. Beide Gruppen haben sich auf eine gemeinsame Liste geeinigt – also eine offene Liste, auf der sich auch weitere Interessenten für eine Gemeinderatskandidatur eintragen lassen können. Der CSU-Ortsverbandsvorsitzende Wolfgang Haberl wird ebenfalls aufhören, wie auch seine Parteikollegen Heribert Göggerle und Bernhard Jakob. Die Bürger für Rehling (Vorsitz Ignaz Strobl) verlieren neben Inge Gulden auch Bernd Will und Hubert Limmer. Unschlüssig ist Anton Rutka. Bislang waren von beiden Gruppierungen jeweils sieben Vertreter im Gremium, dazu kam Bürgermeister Alfred Rappel.

    Für eine neuerliche Kandidatur bereit erklärt haben sich Philipp Hörmann, Katharina Jakob, Robert Happacher, Klaus Jakob, Ignaz Strobl, Silvia Huber und Anton Haberl.

    Diesmal gibt es eine gemeinsame Gemeinderatsliste in Rehling

    Laut Wolfgang Haberl und Ignaz Strobl herrscht Zuversicht, genügend Kandidaten auf die gemeinsame Liste zu bekommen. In Rehling fällt offenbar auf, dass Neubürger sich in vielen Bereichen für Gemeindepolitik interessieren und diese mitgestalten wollen. 24 Listenplätze für Gemeinderatsbewerber seien das Ziel, wie Haberl ausführte.

    Konkrete Bürgermeisterkandidaten gibt es in Rehling aber offiziell noch nicht, auch wenn hinter vorgehaltener Hand schon mal der ein oder andere Namen fällt. Die CSU hatte vor Wochen einen Interessenten im Auge, doch der hatte aus familiären Gründen abgelehnt, was der CSU-Vorsitzende zwar bedauerte, aber akzeptierte.

    Ignaz Strobl wurde bereits als Bürgermeisterkandidat gehandelt

    Auch bei den Bürgern für Rehling wurde schon des Öfteren ein Name in der Öffentlichkeit genannt, nämlich Ignaz Strobl, der Vorsitzende der Bürger für Rehling. Wie ganz aktuell am Donnerstagabend von ihm persönlich zu erfahren war, habe er sich nach einer längeren Entscheidungsfindung und Rücksprache mit der Familie aber doch für seinen Beruf und gegen eine Bürgermeisterkandidatur entschieden. Der Entschluss hatte den CSU-Vorsitzenden beim Pressegespräch offensichtlich doch überrascht.

    Die Zeit drängt langsam. Ursprünglich wollten die Kommunalpolitiker bis spätestens Oktober/November die Kandidaten benennen und die offizielle Nominierungsversammlung vorbereiten.

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