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Fußball-Landesliga

13.04.2015

Roland Bahl bleibt beim TSV an Bord

Roland Bahl bleibt Trainer des TSV Aindling.
Bild: Reinhold Rummel

Der Trainer will in Aindling für Konstanz sorgen. Gegen Kottern zeigte das Team wohl seine beste Saisonleistung.

Er drängt sich nicht ins Rampenlicht, Ludwig Grammer hält sich lieber im Hintergrund auf. Wenn der Präsident des TSV Aindling dennoch mal zum Mikrofon greift, dann hat er was zu sagen, das von Bedeutung ist. So wie am Freitagabend, als er bei der Pressekonferenz bekannt gab, dass der Verein den Vertrag mit Trainer Roland Bahl um ein Jahr verlängert. Die Besucher im Sportheim applaudierten.

Der Vereinschef verdeutlichte, dass die Entscheidung nichts mit dem 5:0-Sieg über den TSV Kottern zu tun hatte: „Ich hätte das auch gemacht, wenn wir verloren hätten. Wir waren der Meinung, dass er der richtige Mann ist. Ich hoffe, dass wir beim Trainer ein bisschen Konstanz ’neikriegen. Wir sind sehr zufrieden mit Bahl.“ Im Vorstand habe bei diesem Thema Einigkeit geherrscht. Noch nicht geklärt ist, ob „Macco“ Hoffmann Co-Trainer bleibt. Bahl, 53, wünscht sich, dass man auch in Phasen, in denen es nicht so gut läuft, der Mannschaft Vertrauen schenkt: „Ich denke, dass wir es schaffen, gemeinsam Schritt für Schritt nach vorne zu gehen.“

Lange könnte man darüber diskutieren, wie sich die Aindlinger Torflut erklären lässt. „Was zwischen der 57. und der 63. Minute passiert ist, das ist einfach Fußball“, befand Josef Kigle, der Vorstand Spielbetrieb, der aber gleich nachschob, dass man doch noch „sechs, sieben Punkte“ benötige. „Das Ergebnis hätte ich mir nicht mal erträumen lassen“, erklärte Roland Bahl. „Die Mannschaft hat von Anfang bis zum Ende hoch konzentriert gespielt.“ Dann verwies er auf den Gegner, der mit seinen 73 Toren als erfolgreichste Offensivtruppe einzustufen sei. Viele Torchancen brachten die Allgäuer diesmal aber nicht zustande. Was gewiss für die Aindlinger Abwehr spricht. „Da waren Sahnestücke dabei“, fuhr der Trainer fort und wollte eigentlich keinen Akteur herausheben, bei Matthias Steger aber machte er eine Ausnahme: „Hat heute überragend gespielt. Er hat auch seine Mitspieler gesehen. Ich hoffe, dass wir jetzt nicht überschwänglich werden.“

Die 0:5-Schlappe des Rangzweiten nahm Gästetrainer Kevin Siegfanz vergleichsweise gelassen: „Wenn mich jemand gefragt hätte, gegen wen ich so hoch verlieren möchte, dann hätte ich Aindling gesagt.“ Eine erstaunliche Aussage, die er sogleich begründete. Weil er seit vielen Jahren mit dem Roland (Bahl) befreundet ist. Siegfanz lag richtig mit seiner Ansicht, dass sein Team die ersten zehn Minuten nach der Pause am Drücker war: „Es war eigentlich angerichtet, um hier drei Punkte zu holen.“ Dieses Vorhaben machten die Aindlinger mit der wohl besten Saisonleistung zunichte, die mit dem höchsten Sieg in dieser Runde honoriert wurde. Bemerkenswert war die Explosion in der Offensive, die diesmal gleich fünf Treffer zu Wege brachte. In den fünf Partien zuvor waren es insgesamt nur drei.

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