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Stockschießen
15.01.2022

Kühbacher bejubeln Aufstieg

Jubeln über den Aufstieg: (von links) Armin Hahn, Lorenz Mayer, Christian Breitschopf und Rudi Baumgartner.
Foto: Anton Stadlmair

TSV-Männer belegen nach Krimi Platz zwei in der Bayernliga und kehren nach vier Jahren wieder in die 2. Bundesliga zurück.

Fast auf den Tag genau, vier Jahre nach ihrem Abstieg aus der 2. Bundesliga, kehren Kühbachs Stockschützen nun ins Unterhaus zurück. Das TSV-Quartett holte sich den Vizemeistertitel bei den Aufstiegswettkämpfen der Bayernliga. Dank eines starken Schlussspurtes zogen die Kühbacher in einem Krimi noch an der Konkurrenz vorbei.

Vergessen waren die widrigen Trainingsmöglichkeiten auf Eis, die größtenteils Corona-bedingt ausfallen mussten. Nach einer nicht gerade berauschenden Vorrunde, in der dank eines starken Schlussdrittels noch Platz sechs und damit die Aufstiegsrunde erreicht wurde, musste das TSV-Quartett um Rudi Baumgartner, Lorenz Mayer, Armin Hahn und Christian Breitschopf in Waldkraiburg Farbe bekennen.

Der Auftakt gegen Garching war ein Spiegelbild der Vorrunde, erneut gab es zum Start eine Niederlage. Trotz Führung hieß es 8:14 gegen den späteren Mitaufsteiger. Doch diese Niederlage steckten die Kühbacher weg. Ostermünchen (27:3), Sigmertshausen (25:7) und Seltmanns waren in Folge dem treffsicheren Kühbacher Offensivspiel nicht gewachsen, und schon wurden erste Aufstiegshoffnungen geweckt. Auch nach einem hart umkämpften 13:13 gegen Königssee und einem 23:5 Kantersieg gegen den ESV Wang blieb der TSV in der Erfolgsspur. Durch eine knappe 9:13 Niederlage im Spitzenspiel gegen Breitbrunn rutschte der TSV zwar erstmals aus den Aufstiegsrängen, doch mit zwei weiteren doppelten Punktgewinnen ging der Anschluss nicht verloren. Gegen das an diesem Tag blendend aufgelegte Angriffstrio Baumgartner, Mayer und Breitschopf fanden weder Ismaning (22:8) noch Waldkraiburg (20:6) ein Gegenmittel.

In einem turbulenten Schlussdrittel ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst patzte Kühbach (11:14) gegen Tacherting, was aber ohne Folgen blieb, da sämtliche Mitkonkurrenten ebenfalls Federn ließen. Auch eine Punkteteilung gegen Reicheneibach II (13:13) änderte nichts an der Tabellensituation – der TSV saß auf Platz vier fest.

Zu einem Aufstiegskrimi avancierten die beiden Abschlussspiele. Nur vier Punkte trennte Platz eins von Platz sechs. Kühbach spielte jetzt seine ganze Routine aus und warf zunächst Tabellennachbarn Burgrain mit 20:10 aus dem Aufstiegsrennen. Da auch weitere Aufstiegsaspiranten entscheidende Punkte vergaben, war Kühbach noch im Rennen. Durch einen Sieg zum Abschluss gegen Tegernbach (22:8) schaffte der TSV doch noch den Sprung auf Platz zwei und damit den Aufstieg. (aira)

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