Um den geplanten gemeindlichen Wohnungsbau am Bahnhof ist es wieder in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Geltendorf gegangen. Das Architekturbüro rdk Architekten aus Weil stellte die bisherigen Planungsüberlegungen vor. Außerdem wurde entschieden, ob massiv oder mit Holz gebaut werden soll.
Die Entscheidung fiel eindeutig aus: Einstimmig sprach sich das Gremium für eine Holzständerbauweise aus, nachdem Planerin Daniela Kramer die Vor- und Nachteile vom Bauen mit Ziegel und Holz erläutert hatte. Die Gemeinde Geltendorf will am Bahnhof mithilfe von staatlichen Zuschüssen eine dreistöckige Wohnanlage mit zwölf Wohneinheiten mit insgesamt gut 600 Quadratmetern errichten. Die Kosten (inklusive Grundstück und Baunebenkosten wie Planungsleistungen) werden auf rund 3,6 Millionen Euro geschätzt.
Die Gemeinde erwartet laut Geschäftsstellenleiter Patrick Naumann einen 35-prozentigen staatlichen Zuschuss, daneben noch eine Extra-Holzbauförderung in Höhe von 100.000 Euro. Voraussetzung sei aber, dass 60 Prozent des Wohnraums an Personen vermietet werden, die im Bereich der Daseinsvorsorge tätig sind, hieß es in der Sitzung.