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Bahn: Wenn schon zu spät, dann mit Ansage

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Kommentar Von Philipp Kinne
22.02.2019

Mit dem Zugunglück beim Oberhauser Bahnhof konnte man nicht rechnen.

Doch dass Tage nach dem Unfall noch immer Chaos herrscht, ist unverständlich. Wenn klar ist, dass Züge sich verspäten oder ausfallen, müssen Pendler informiert werden. Und zwar umgehend. Der Ärger der Gestrandeten, die am Bahnhof vergebens auf den angekündigten Zug warten, ist zu Recht groß. Sie kommen zu spät zur Arbeit, zur Familie, zu Terminen.

Noch ärgerlicher wird das ewige Warten, wenn es sich wiederholt. Denn die genervten Pendler in Nordendorf sind kein Einzelfall. Zuletzt kam es auf der Strecke zwischen Augsburg und Dinkelscherben immer wieder zu Zugausfällen. Auch hier wurden Passagiere überhaupt nicht oder zu spät informiert. Bei Minusgraden mussten sie am Bahnhof ausharren. Ersatzbus? Fehlanzeige.

Es gibt offenbar Nachholbedarf

Wüssten Bahnkunden bereits frühzeitig, dass sich ihr Zug verspätet, könnten sie sich darauf einstellen. Technisch ist das in Zeiten des Internets kein Problem. Offenbar gibt es beim System der Bahn aber Nachholbedarf. Dass nicht einmal die Bahnmitarbeiter vor Ort informiert sind, verdeutlicht das.

Wie Betroffene das Chaos erleben, lesen Sie in unserem Artikel: Lokführer schickt Passagiere aus dem Zug

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