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Versammlung

27.03.2019

Besonders viele Ehrenamtliche

Die Rot-Kreuz-Bereitschaft Dinkelscherben/Zusmarshausen ehrte Mitglieder. Das Bild zeigt von links Otto Beise, Dritte Bürgermeisterin Annette Luckner, Reinhard Pentz, Bereitschaftsführer Wilfried Günther, Wolfgang Gassner, Franziska Barnickel, Walter Hofmann, Kreisbereitschaftsleiter Jörg Griebat .
Bild: Josef Kutschenreier

Die Rot-Kreuz-Bereitschaft in Dinkelscherben und Zusmarshausen zieht Bilanz. Ihre Mitglieder leisteten im vergangenen Jahr insgesamt 16136 ehrenamtliche Stunden

Die Mitglieder der Rot-Kreuz-Bereitschaft Dinkelscherben/Zusmarshausen leisteten im vergangenen Jahr 16136 ehrenamtliche Stunden – 1596 Stunden mehr als 2017. Diese Bilanz zog Bereitschaftsführer Wilfried Günther bei der Jahresversammlung. Das sei ein sehr gutes Ergebnis, sagte Günther.

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Die freiwilligen Helfer übernahmen gemeinsam mit hauptamtlichen Rettungssanitätern täglich Nachtdienste sowie an Wochenenden und Feiertagen den Tagdienst. Weitere Einsatzstunden wurden bei Musik-, Wohltätigkeits- und Sportveranstaltungen, Betriebs- und Volksfesten, der Alten- und Nachbarschaftshilfe, der Behindertenbetreuung, dem Haus-Notrufdienst und bei Wertstoffsammlungen geleistet. Günther dankte den Fahrzeughaltern für die Unterstützung bei Wertstoffsammlungen. Sein Dank richtete sich auch an die Wasserwacht Dinkelscherben und an freie Mitarbeiter, die bei Altpapiersammlungen der BRK–Bereitschaft zur Seite stehen.

Mehrere Bereitschaftsmitglieder legten im vergangenen Jahr Fachlehrgänge erfolgreich ab. Auch die Ausbildung, speziell am Defibrillator, war Teil der Fortbildung. Zu den jeweils vier Blutspendeterminen in Dinkelscherben und Zusmarshausen kamen über 1000 Spender.

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Der Leiter der Rettungswache Zusmarshausen, Andreas Nußbaum, bedankte sich bei den Bereitschaftsmitgliedern für ihren Einsatz. Er berichtete, dass 2018 die Sanitätsfahrzeuge der Rettungswache bei 5125 Einsätzen insgesamt 227136 Kilometer gefahren sind. Dies ergebe je Tag über 14 Einsätze. Die Rot-Kreuzler leisteten hierbei ehrenamtlich 6602 Stunden. Rechnerisch bedeute das, dass die ehrenamtlichen Sanitäter 3,6 Hauptamtliche ersetzt hätten. Der ehrenamtliche Anteil betrage 21 Prozent und sei der höchste Wert von acht Rettungswachen im BRK-Kreis Augsburg-Land. Auch bayernweit rangiere die Rettungswache Zusmarshausen auf vorderen Plätzen.

Jürgen Käsmayr, Leiter der SEG (Schnelleinsatzgruppe), berichtete von 130 Einsätzen im letzten Jahr. Dabei entfielen 40 Einsätze in die Bereiche Dinkelscherben und Zusmarshausen. Die SEG, bestehend aus je vier Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und Rettungsdiensthelfern, agiert im Hintergrund und ist mit ehrenamtlichen Helfern besetzt.

Bei der Jahresversammlung wurden Mitglieder für langjährige aktive Mitgliedschaft geehrt: Frieda Beise (25 Jahre Mitglied), Markus Poll, Wolfgang Gassner (30 Jahre), Reinhard Pentz (45 Jahre), Otto Beise (55 Jahre) sowie Walter Hofmann (60 Jahre).

Dinkelscherbens Dritte Bürgermeisterin Annette Luckner dankte der Bereitschaft im Namen der Kommunen. Sachgebietsleiter Klaus Gruber und Kreisbereitschaftsführer Jörg Griebat sprachen im Namen des BRK-Kreisverbandes Augsburg-Land ihren Dank aus. (AL)

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