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Technik

25.03.2015

Die Feuerwehr funkt jetzt digital

Stehen an der Spitze der 138 Feuerwehren im Augsburger Land: Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister (Dritter von links) und die drei Kreisbrandinspektoren (von links) Rainer Kuchenbaur (Nord), Jürgen Breu (Mitte) und Günter Litzel (Süd).
Bild: Walter Kleber

Die Umstellung in Augsburg funktioniert gut. Im Sommer sollen Wehren auf dem Land folgen

Die Umstellung auf den Digitalfunk hat die Kreisfeuerwehren unter anderem bei der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Augsburg-Land in Neusäß beschäftigt. Verbandsvorsitzender und Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister wartete zudem mit umfangreichen Informationen für die Führungskräfte der 132 Freiwilligen und sechs Werkfeuerwehren im Landkreis auf.

Frank Habermaier, der Chef der Augsburger Berufsfeuerwehr, berichtete in seiner Funktion als Projektleiter für die flächendeckende Einführung des BOS-Digitalfunkes im Bereich der Integrierten Leitstelle Augsburg über den aktuellen Stand der Dinge. Demnach nutzen die Berufsfeuerwehr Augsburg und die sieben Freiwilligen Stadtteilfeuerwehren bereits seit 1. März die neue Technik für den Einsatzstellenfunk. In der Leitstelle im Gebäude der Hauptfeuerwache an der Berliner Allee ist der Einbau der neuen Technik mittlerweile erfolgt. Im nächsten Schritt soll ab 1. Mai der gesamte Funkverkehr der Augsburger Feuerwehren mit der Leitstelle digital stattfinden. Für die Landkreiswehren im Leitstellenbereich ist Anfang Juli als möglicher Termin zur Umstellung vom bisherigen analogen auf den digitalen Funkverkehr in Aussicht gestellt.

Viele weitere Themen gab es auf der Versammlung zu besprechen.

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Pfarrer Benedikt Gruber aus Dinkelscherben, langjähriger und erfahrener Feuerwehrmann, stellte das Thema psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte vor. Wie zuvor schon im Landkreis Ostallgäu wird er den Fachbereich und die Seelsorge Feuerwehr leiten und zusammen mit seinem Team die Feuerwehrdienstleistenden nach belastenden Einsätzen unterstützen.

Auf große Resonanz mit positiven Rückmeldungen stößt das Fahrsicherheitstraining mit Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz. Deshalb werden die beliebten Schulungen wieder angeboten – und wegen der großen Nachfrage unter den interessierten Wehren ausgelost. Für jeden der drei Inspektionsbereiche Süd, Mitte und Nord gibt es einen Termin. Jeweils sieben Feuerwehren kommen mit ihrem Fahrzeug und mit zwei Mann Besatzung zum Zug.

Zum 20-jährigen Bestehen des Landesfeuerwehrverbandes beschaffte die bayerische Staatsregierung einen neuen Brandübungscontainer, in dem hautnah besonders „brenzlige“ Gefahrensituationen mit Feuer und Rauch trainiert werden können. Die Landkreis-Feuerwehrinspektion prüft derzeit die Möglichkeiten zur Buchung des Containers. Nach zehnjährigem Einsatz musste der bisherige Übungscontainer ausgemustert werden.

Feuerwehrdienstleistende, die für 40-jährigen aktiven Dienst geehrt werden, erhalten zusätzlich zum Ehrenkreuz in Gold einen kostenlosen Aufenthalt (eine Woche) im Bayerischen Feuerwehr-Erholungsheim St. Florian in Bayerisch-Gmain im Berchtesgadener Land. Die heuer und im vergangenen Jahr ausgegebenen Gutscheine gelten jetzt zwei Jahre lang.

Für den ausgeschiedenen Josef Wolitz (Feuerwehr Dinkelscherben) wurde Johanna Jiresch-Spengler, die Vorsitzende der Feuerwehr Diedorf, als Vertreterin der Feuerwehrvereine des Inspektionsbereiches Mitte in den Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes gewählt.

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